Behandlung von Handtumoren

Eine Geschwulst oder Tumor an der Hand wird in der Regel frühzeitig wahrgenommen und ist in den meisten Fällen gutartig. Die Entstehung von Handtumoren hat unterschiedliche, zum großen Teil noch nicht eindeutig geklärte Ursachen. Die Symptome können für den Betroffenen völlig unerheblich sein, mitunter aber auch deutliche Funktionseinschränkungen der Hand bzw. des Armes zur Folge haben.

Folgende Handtumore treten häufiger auf:

  • Ganglion (Überbein)
  • Lipom
  • Riesenzelltumor (Synovialom)
  • Glomustumor
  • Enchondrom
  • Naevus
  • Morbus Bowen
  • Pyogenes Granulom
  • Epidermiszyste
  • Glomustumor
  • Melanom

Je nach persönlichem Beschwerdebild und medizinischem Befund ist eine feinchirurgische Behandlung angeraten, vor allem deswegen, um einer weiteren Ausdehnung und zukünftigen Beeinträchtigungen zuvor zu kommen.

Unter größtmöglicher Schonung der umliegenden Strukturen und Erhalt der Funktion wird dabei der Tumor und ggf. das mitbetroffene Gebiet feinchirurgisch entfernt. Je nach Beschaffenheit, Ausdehnung und der Lage der Geschwulst wird die Wunde anschließend gleich vernäht bzw. bei einem größeren Defekt durch eine Hauttransplantation oder Gewebsplastik verschlossen.

Das entfernte Gewebe wird zur feingeweblichen Untersuchung versendet, um den Tumor zu bestimmen und in den meisten Fällen eine Bösartigkeit des Tumors auszuschließen. Je nach Befund kann eine Folgebehandlung erforderlich werden.

OP-DAUER: ab 30 Minuten

NARKOSEFORM: nach Wahl Kurznarkose, Armplexusanästhesie
KLINIKAUFENTHALT: meist ambulant
NACHBEHANDLUNG: befundgesteuert, Fadenzug nach 10 – 12 Tagen
GESELLSCHAFT- BZW- ARBEITSFÄHIGKEIT: berufsabhängig, oft schon nach 5 Tagen
SPORT: nach vollständiger Abheilung

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030 - 94 041 144
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