Behandlung einer Sehnenscheiden­entzündung

Die Sehnenscheidenentzündung (Tendovaginitis) entsteht an der Hand in der Regel durch eine Einengung der für das Strecken des Daumens verantwortlichen Sehnen. Bei diesem Krankheitsbild treten bei der Bewegung des Daumens häufig Schmerzen an der Speichenseite des Handgelenks auf. Ursache für eine Sehnenscheidenentzündung sind meist berufliche bedingte Überbelastungen oder Arbeiten, die selten ausgeführt bzw. ungewohnt sind.

Bleibt eine konservative Behandlung, wie die kurzfristige Ruhigstellung der Hand, abschwellende Maßnahmen durch Injektion oder medikamentöse Einnahme erfolglos, sollte die entzündete Sehne operativ behandelt werden.

Bei diesem minimal invasiven feinchirurgischen Eingriff wird der einengende Abschnitt der Sehnenscheide gespalten und damit eine schnelle und dauerhafte Beschwerdefreiheit erreicht.

OP-DAUER: ca. 30 Minuten
NARKOSEFORM: je nach Wahl Kurznarkose, Armplexusanästhesie
KLINIKAUFENTHALT: meist ambulant
NACHBEHANDLUNG: Fadenzug nach 10 – 12 Tagen
GESELLSCHAFT- BZW- ARBEITSFÄHIGKEIT: berufsabhängig, i.d.R. nach ca. 7 Tagen
SPORT: nach vollständiger Abheilung

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