Transgender


Wenn Menschen sich nicht mit ihrem bei der Geburt zugeordneten Geschlecht identifizieren und als das entgegengesetzte Geschlecht leben möchten, spricht man von Transsexualität.

Diese stellt jedoch primär kein Problem der Sexualität dar, sondern die Gewissheit, sich dem biologisch anderen Geschlecht zugehörig zu fühlen und hierin auch sozial und juristisch anerkannt zu sein.

Es gibt sowohl Frauen, deren psychologisches Geschlecht männlich ist, als auch Männer, deren psychologisches Geschlecht weiblich ist. Demnach spricht man im ersten Fall von Frau-zu-Mann-Transgendern (FzM) bzw. Transmännern. Ist das körperliche Ursprungsgeschlecht männlich, das psychologische Geschlecht dagegen weiblich, spricht man von Mann-zu-Frau-Transgendern (MzF) bzw. Transfrauen.

Der Weg der äußerlichen Geschlechtsanpassung ist mittlerweile geebnet, wenn auch von bürokratischen Hürden geprägt. Sprechen Sie uns an, wir werden mit Ihnen einen individuellen Weg finden und Ihnen beratend zur Seite stehen.

Da die medizinischen Leistungen im Heimatort oft beschränkt sind, nehmen viele transidente Menschen lange Wege in Kauf, teilweise sogar ins Ausland, um ihren Phänotyp anzupassen, wobei die Nachsorge eventuell nicht ausreichend gesichert sein könnte. Sollten bei Ihnen bereits Eingriffe erfolgt sein, bieten wir eine Nachbetreuung vor Ort und beraten Sie bei eventuellen Komplikationen.

Die Diagnose der Transgender-Eigenschaft richtet sich in Deutschland nach der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) herausgegebenen Internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, kurz ICD.

Für viele Transsexuelle bzw. Transidente ist die Einstufung ihres Geschlechtsempfindens als Krankheit oder Störung verletzend. Die Kategorisierung im ICD-10 und die Anerkennung als Krankheit nach SGB V hat aber für den Betroffenen den Vorteil, dass die Krankenkassen, wenn die Diagnose gesichert ist, die Kosten für Diagnostik und Behandlung übernehmen.

Wenn für Sie in Frage kommt, eine Kostenübernahme durch Ihre gesetzliche Krankenversicherung für eine geschlechtsangleichende Operation zu beantragen, sind in der Regel Voraussetzungen zu erfüllen. Hierbei handelt es sich um ein psychologisches Gutachten mit operativer Indikationsstellung, eine hormonelle Therapie mit nachweislichem "Leben im anderen Geschlecht" und die amtliche Namens- und Personenstandsänderung.

Im Vordergrund der Geschlechtsangleichung steht in der Regel die Entfernung der weiblichen Brust mit der Angleichung an ein männliches Erscheinungsbild oder der Aufbau einer weiblichen Brust. Die nicht zum empfundenen Geschlecht passende Brust stellt für die Patienten häufig das größte sichtbare Stigma dar. Welche operativen Verfahren sich in Ihrem Fall eignen, hängt von Ihrem Ausgangsbefund ab.

Wir bieten Ihnen sowohl die Anpassung einer männlichen Brust bei Frau-zu-Mann Transgendern, sowie die Erschaffung einer weiblichen Brust bei Mann-zu-Frau Transgendern an. Hierzu bieten wir alle nötigen Operationen an, um ein optimales Ergebnis für Sie zu erlangen, damit Sie Ihrem lang ersehnten Ziel einer Vereinigung von Körper und Empfinden ein Stück näher kommen.

Wir arbeiten mit einem Netzwerk an Mikrochirurgen, Gynäkologen, Urologen und Endokrinologen zusammen, die Ihnen ebenfalls mit Rat und Tat zur Seite stehen.

In einem ausführlichen Beratungsgespräch können wir gemeinsam besprechen, welche geschlechtsangleichenden Maßnahmen für Sie das optimale Ergebnis bringen.

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