FAQ Brust-OP:
Hier erhalten Sie Antworten
auf die häufigsten Fragen

Wozu dient der Keller Funnel (Kellertrichter) bei der PRESERVÉ™-Methode von Motiva?

Der Motiva Insertion Sleeve ist ein kegelförmiges Hilfsmittel aus medizinischem Kunststoff, das bei einer Brustvergrößerung das gleitende und schonende Einbringen von Silikonimplantaten ermöglicht, beispielsweise bei der PRESERVÉ™-Methode von Motiva mit SmoothSilk® Ergonomix2® Implantaten.
Das Implantat gleitet durch den Motiva Insertion Sleeve direkt in das Implantatlager, ohne dabei die Haut oder den Wundrand zu berühren. Dieses Vorgehen wird als No-Touch-Technik bezeichnet.
Durch die Vermeidung eines direkten Hautkontakts soll das Risiko einer bakteriellen Verunreinigung des Implantats verringert werden. Damit wird auch das Ziel verfolgt, möglichen Infektionen und einer Kapselfibrose (Verhärtung des Gewebes um das Implantat) vorzubeugen.
Der Motiva Insertion Sleeve ermöglicht das Einbringen des Implantats über einen kleinen Hautschnitt, wodurch die spätere Narbenlänge begrenzt werden kann. Zudem soll die mechanische Beanspruchung des Brustimplantats während des Einsetzens möglichst gering gehalten werden.

Wozu dient der Motiva® Inflatable Balloon (Ballonexpander) bei der PRESERVÉ by Motiva Technik?

Der durch den Motiva® Channel Separator entstandene Gewebskanal über dem Brustmuskel bereitet den Weg für den anschließenden Motiva-Ballonexpander, der das Gewebe schrittweise aufdehnt, bevor das SmoothSilk® Ergonomix2®Implantat mittels Einführhülse (Keller Funnel) platziert wird.
Der Motiva® Inflatable Balloon ist ein steriles Einweg-Chirurgieinstrument, welches in verschiedenen Größen existiert und speziell für die minimalinvasive Brustvergrößerung und -rekonstruktion im Rahmen der Preservé by Motiva® Technik entwickelt wurde.

Wozu dient der Motiva® Channel Separator (Tunneltrenner) bei der PRESERVÉ by Motiva Technik?

Der Motiva Channel Separator ist ein steriles Einweg-Chirurgieinstrument, das speziell für die minimalinvasive Brustvergrößerung und -rekonstruktion im Rahmen der Preservé by Motiva® Technik entwickelt wurde.
Das Instrument misst etwa 24 cm in der Länge, verfügt über einen 2 cm breiten Schaft (optimiert für sehr kleine Schnitte) und eine symmetrische Ausrichtung.
Es besitzt ein spezielles 3-Punkt-Funktionsspitzensystem, das kreisförmige, atraumatische Bewegungen ermöglicht. Statt das Gewebe zu durchtrennen oder zu verbrennen, trennt und verdrängt das stumpfe Werkzeug sanft und präzise die natürlichen Gewebeschichten entlang der anatomischen Ebene tunnelartig zum Zielort über dem Brustmuskel.

Was ist die PRESERVÉ™-Methode bei einer Brustvergrößerung?

Die PRESERVÉ™-Methode ist eine besonders gewebeschonende, minimalinvasive Technik der Brustvergrößerung mit Brustimplantaten, die in der Praxisklinik Wolff & Edusei Berlin angewendet wird. Frau Dr. med. Isabel Edusei und Frau Dr. med. Andrea Wolff sind die ersten Ärztinnen, die diese innovative Operationsmethode in Berlin auf den Markt begleitet haben. Dabei wird das Brustgewebe nicht mit einer offenen Schnitttechnik gelöst, um ein Implantatlager zu schaffen, sondern oberhalb des Brustmuskels von innen gedehnt. Über einen sehr kleinen Zugang wird dann ein MOTIVA Ergonomix® 2 Implantat präzise eingesetzt, nahezu durch ein „Schlüsselloch“. Ziel dieser Vorgehensweise ist es, die natürlichen Strukturen der Brust möglichst weitgehend zu erhalten und eine vergleichsweise kurze Erholungszeit zu ermöglichen.

Welche Vorteile kann eine Brustvergrößerung mit der PRESERVÉ™-Methode und MOTIVA Implantaten bieten?

Die Kombination aus der PRESERVÉ™-Methode und modernen MOTIVA Ergonomix® 2 Implantaten ermöglicht eine möglichst gewebeschonende Brustvergrößerung mit dem Ziel eines natürlich wirkenden Ergebnisses.
Zu den möglichen Vorteilen zählen:
• Schonung der Gewebestruktur und möglichst weitgehender Erhalt der natürlichen Bruststabilität
• Schonung der Brustmuskulatur
• Kleine Operationsnarben durch einen begrenzten chirurgischen Zugang
• Möglicherweise geringere Schmerzen und Beschwerden nach dem Eingriff
• Vergleichsweise kurze Erholungszeit, je nach individuellem Heilungsverlauf
• Optisch größerer Volumeneffekt auch mit kleineren Implantaten
• Natürlich wirkende Brustform und möglichst weiches Tastgefühl

Was ist der Unterschied zwischen der PRESERVÉ™-Methode und einer herkömmlichen Brustvergrößerung?

Bei einer klassischen Brustvergrößerung wird das Implantatlager durch die operative Präparation des Brustgewebes geschaffen. Je nach angewandter Technik kann dies mit einer stärkeren Beanspruchung der umliegenden Gewebestrukturen und einer längeren Erholungsphase verbunden sein. Wird das Implantat unterhalb des Brustmuskels platziert, kann es insbesondere bei körperlicher Aktivität zu bewegungsabhängigen Beschwerden kommen.
Die PRESERVÉ™-Methode gehört zu den verschiedenen Verfahren der Brustvergrößerung, die in der Berliner Praxisklinik Wolff & Edusei angeboten werden. Ihr Ansatz unterscheidet sich insbesondere bei der Vorbereitung des Implantatlagers: Statt das Gewebe großflächig chirurgisch zu lösen, wird der erforderliche Raum mithilfe speziell entwickelter Instrumente schrittweise durch kontrollierte Dehnung geschaffen. Anschließend wird das Implantat, häufig ein MOTIVA Ergonomix® 2 Implantat, über einen kleinen Schnitt in der Unterbrustfalte eingebracht.
Bei dieser Vorgehensweise steht der möglichst weitgehende Erhalt der vorhandenen Gewebestrukturen im Vordergrund. Die begrenzte Präparation soll dazu beitragen, die operative Beanspruchung des Brustgewebes zu minimieren. Abhängig von den individuellen Voraussetzungen können sich daraus Vorteile hinsichtlich der Beschwerden nach dem Eingriff und der Dauer der Erholung ergeben. Angestrebt wird eine Brustform, die sich harmonisch in die natürlichen Körperproportionen einfügt und möglichst weich anfühlt.

Was macht MOTIVA Ergonomix® 2 Implantate bei einer Brustvergrößerung so besonders?

MOTIVA Ergonomix® 2 Implantate zeichnen sich durch ihr weiches, biokompatibles Gel und ihre elastische Hülle aus. Sie können sich den Körperbewegungen anpassen. Im Liegen wirken sie runder, im Stehen nehmen sie eine tropfenförmige, anatomische Form an, die der natürlichen Brustform ähnelt.
Die spezielle SmoothSilk®-Oberfläche ist auf eine gute Verträglichkeit mit dem umliegenden Gewebe ausgerichtet und soll dazu beitragen, das Risiko einer Kapselfibrose zu reduzieren. In Verbindung mit der gewebeschonenden PRESERVÉ™-Methode kann die Brustvergrößerung durch unsere Fachärztinnen für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Dr. med. Andrea Wolff und Dr. med. Isabel Edusei, besonders präzise und über einen kleinen operativen Zugang erfolgen.

Für wen ist die Brustvergrößerung mit der PRESERVÉ™-Methode geeignet?

Die Brustvergrößerung mit der PRESERVÉ™-Methode eignet sich für Patientinnen, die sich eine natürlich wirkende Brustform und eine schonende Operation wünschen.
Ob das Verfahren für Sie persönlich in Frage kommt, hängt von Ihren anatomischen Voraussetzungen und Ihren ästhetischen Vorstellungen ab. Nicht bei allen Patientinnen ist es sinnvoll, diese Operationstechnik anzuwenden. Manchmal ist auch die Kombination mit einer Bruststraffung (Mastopexie) und einer autologen Eigenfetttransplantation (Lipofilling) sinnvoll, um ein optimales ästhetisches Ergebnis zu erlangen. In der Praxisklinik Wolff & Edusei Berlin beraten Sie Dr. Isabel Edusei und Dr. Andrea Wolff und individuell, um das für Sie passende Verfahren und die richtige Implantatgröße zu finden. Ihren Termin für das Beratungsgespräch können Sie hierfür bequem online auf unserer Website buchen.

Wie läuft die Brustvergrößerung mit der PRESERVÉ™-Methode ab?

In der Praxisklinik Wolff & Edusei Berlin erfolgt zunächst eine körperliche Untersuchung und ausführliche Beratung durch unsere Fachärztinnen für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Dr. med. Andrea Wolff oder Dr. med. Isabel Edusei. Haben Sie sich dann für diese Brust-OP entschieden, wird die Brustvergrößerung mit der PRESERVÉ™-Methode in unserer Berliner Praxisklinik zumeist in Dämmerschlaf-Narkose durchgeführt.
Der Eingriff kann mit einer Eigenfetttransplantation (sogenanntes Lipofilling) kombiniert werden, um den Übergang von Gewebe zu Implantat anzugleichen, wenn zu wenig Gewebsdeckung vorhanden ist, da die Implantate oberhalb des Brustmuskels eingebracht werden. Über einen kleinen Zugang werden die MOTIVA Ergonomix® 2 Implantate eingesetzt. Je nach Befund kann der Eingriff ambulant erfolgen.

Wie lange dauert die Heilungsphase nach einer Brustvergrößerung mit der PRESERVÉ™-Methode?

Nach der Brustvergrößerung mit der PRESERVÉ™-Methode wird ein speziell auf die Patientin abgestimmter Kompressions-BH angelegt, der in den folgenden sechs Wochen getragen werden sollte. Er unterstützt den Heilungsprozess, gibt Halt und sorgt für ein angenehmes Tragegefühl in der sensiblen Anfangsphase. Ein sogenannter Stuttgarter Gürtel, stabilisiert die Implantate von oben und kann in der Regel nach einer Woche wieder entfernt werden.
Dank der gewebeschonenden, minimalinvasiven Operationstechnik und einer modernen Schmerztherapie fühlen sich die meisten Patientinnen in der Regel bereits nach kurzer Zeit wieder wohl und sind sofort wieder gesellschafts- und nach wenigen Tagen meist wieder arbeitsfähig. Leichte sportliche Aktivitäten sind zumeist nach drei Wochen wieder möglich. Belastungs- und Überkopfsportarten wie Tennis und Volleyball sollten dennoch für die Dauer von sechs Wochen vermieden werden. Die meisten unserer Patientinnen empfinden es als größte Herausforderung, nach der Operation sechs Wochen lang auf dem Rücken schlafen zu müssen. Diese Empfehlung gilt grundsätzlich für alle Brusteingriffe. Unsere Fachärztinnen für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Dr. Isabel Edusei und Dr. Andrea Wolff, beraten Sie hierzu ausführlich und individuell, damit Sie verstehen, was Sie in Ihrer persönlichen Heilungsphase erwartet.

Wann sieht man das endgültige Ergebnis der Brustvergrößerung mit MOTIVA Implantaten?

Das erste Ergebnis ist in der Regel bereits kurz nach der Operation sichtbar. Das weitere ästhetische Ergebnis entwickelt sich im Verlauf der Heilungsphase, wenn die Schwellungen allmählich abklingen und sich das Gewebe an die Implantate anpasst. Eine Senkung der Implantate ist abhängig von individuellen Voraussetzungen und Alterungsprozessen noch bis zu zwei Jahre nach der Brustvergrößerung mit MOTIVA Ergonomix® 2 Implantaten möglich.

Wie erfolgt die Nachsorge nach einer Brustvergrößerung in der Praxisklinik Wolff & Edusei Berlin?

Alle Nachkontrollen und die Nachsorge nach einer Brustvergrößerung mit der PRESERVÉ™-Methode erfolgen direkt in unserer Berliner Praxisklinik. Der erste Nachsorgetermin findet in der Regel in den ersten zwei Tagen nach der Operation statt. Dabei werden die Wunden kontrolliert und der Sitz des Kompressions-BHs überprüft. Anschließend erfolgen weitere Kontrollen in individuell abgestimmten Abständen, üblicherweise nach ca. zwei Wochen (Fadenzug) und ca. sechs Wochen (BH-Freigabe).
Unsere Fachärztinnen für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Dr. Andrea Wolff und Dr. Isabel Edusei, begleiten Sie persönlich von der Beratung über die Operation bis zur vollständigen Heilung – mit höchstem Anspruch an Sicherheit, Natürlichkeit und Ästhetik.

Was bedeutet „minimalinvasive Brustvergrößerung“?

Unter einer minimalinvasiven Brustvergrößerung versteht man ein besonders gewebeschonendes Operationsverfahren, bei dem nur sehr kleine Hautschnitte in der Unterbrustfalte erforderlich sind.
Anstatt das Gewebe großflächig mit dem Messer zu lösen, wird das Brustgewebe mit einem speziellen Instrument (Motiva® Channel Separator) von innen sondiert, so dass ein schnittfreier Tunnel entsteht. Mit dem Motiva® Inflatable Balloon wird das Gewebe daraufhin vorsichtig auf das erforderliche Volumen gedehnt, um das Implantatlager präzise vorzubereiten.

Warum ist eine persönliche Beratung vor einer Brustvergrößerung mit PRESERVÉ™ besonders wichtig?

Eine Brustvergrößerung ist immer eine sehr persönliche Entscheidung. Neben medizinischen Voraussetzungen spielen auch Fragen zur Körperproportion, zum gewünschten Ergebnis, zum Heilungsverlauf und zur Nachsorge eine wichtige Rolle.

Gerade bei modernen Verfahren wie der PRESERVÉ™-Methode ist es wichtig, sorgfältig zu prüfen, ob die Technik wirklich zu Ihrer Ausgangssituation passt. Nicht jede anatomische Konstellation lässt sich auf dieselbe Weise behandeln.

In der Praxisklinik Wolff & Edusei im Herzen Berlins nehmen sich Dr. med. Andrea Wolff und Dr. med. Isabel Edusei deshalb bewusst Zeit für eine ehrliche, fachärztliche und individuelle Beratung.

Was kostet eine Brustvergrößerung mit MOTIVA® Implantaten und der PRESERVÉ™-Methode in Berlin?

Die Kosten einer Brustvergrößerung mit der PRESERVÉ™-Methode hängen von verschiedenen Faktoren ab, unter anderem von Ihrer individuellen Ausgangssituation, dem operativen Aufwand, der Implantatwahl und dem geplanten Behandlungsumfang. Eine pauschale Preisangabe ist daher nicht sinnvoll.

Im persönlichen Beratungsgespräch in der Praxisklinik Wolff & Edusei in Berlin erhalten Sie eine transparente Einschätzung der zu erwartenden Kosten sowie eine klare Übersicht der enthaltenen Leistungen.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, eine medizinische Behandlung über externe Finanzdienstleister in Raten zu finanzieren. Gerne besprechen Dr. Andrea Wolff und Dr. Isabel Edusei mit Ihnen bereits im Erstgespräch, welche Optionen für Sie infrage kommen.

Sind Kontrolluntersuchungen nach einer Brustvergrößerung mit MOTIVA® Implantaten langfristig sinnvoll?

Ja, auch über die erste Heilungsphase hinaus sind regelmäßige Kontrollen sinnvoll. Brustimplantate sollten langfristig ärztlich begleitet werden, um Veränderungen frühzeitig einordnen zu können.

Dabei geht es nicht nur um das Implantat selbst, sondern auch um das umliegende Gewebe, die Brustform und mögliche individuelle Beschwerden im Verlauf. Welche Abstände für Kontrolluntersuchungen sinnvoll sind, hängt von Ihrer persönlichen Situation ab.

In der Praxisklinik Wolff & Edusei verstehen wir Nachsorge deshalb nicht nur als kurzfristige Wundkontrolle, sondern als verantwortungsvolle fachärztliche Begleitung über den Eingriff hinaus.

Wie lange halten MOTIVA® Brustimplantate?

Brustimplantate sind hochwertige Medizinprodukte, dennoch gelten sie nicht automatisch als lebenslang unverändert. Wie lange Implantate im Körper verbleiben können, hängt von verschiedenen Faktoren ab, unter anderem vom Implantatzustand, von individuellen Veränderungen des Gewebes und von anderen Einflussfaktoren im Verlauf.

Ein routinemäßiger Austausch nach einer festen Jahreszahl ist nicht bei jeder Patientin erforderlich. Wir können heute noch nicht in die Zukunft schauen, wie die durchschnittliche Implantatwechselrate in der Zukunft aussehen wird. Entscheidend ist vielmehr die regelmäßige ärztliche Kontrolle und die individuelle klinische Situation.

Wir empfehlen Ihnen, die Implantate nach Ihrer Operation bei der Firma Establishment Labs (Hersteller der bekannten Motiva® Implants) registrieren zu lassen. Die Registrierung stellt sicher, dass Ihre Implantate echt sind, und schaltet die Garantieprogramme frei. Die Registrierung ist komplett kostenlos, muss jedoch innerhalb von 90 Tagen nach Ihrer Operation abgeschlossen werden, damit der erweiterte Garantieschutz gültig ist.

Sie finden alle erforderlichen Daten auf der Motiva-ID-Card (Patientenausweis), die Sie nach der OP von der Praxisklinik Wolff & Edusei erhalten.

  • Seriennummer (SN): Eine eindeutige 10-stellige Nummer (Format: 00000000-00) für jedes Implantat.
  • Validierungscode (VC): Ein dazugehöriger Code auf der Karte.
  • Alternativ bei Modellen mit Mikrochip (Qid®-Technologie): Die elektronische Seriennummer (ESN).

In der Praxisklinik Wolff & Edusei informieren Dr. Isabel Edusei und Dr. Andrea Wolff Sie ausführlich darüber, welche Nachsorge langfristig sinnvoll ist und wann ein Implantatwechsel medizinisch erwogen werden sollte.

Können sich MOTIVA® Implantate nach einer Brustvergrößerung verschieben?

Wie bei jeder Brustvergrößerung kann auch bei einer Operation mit MOTIVA® Implantaten eine Veränderung der Implantatlage grundsätzlich nicht vollständig ausgeschlossen werden. Das Risiko hängt unter anderem von der gewählten Technik, der Gewebequalität, dem Heilungsverlauf und dem Verhalten in der Nachsorge ab.

Die PRESERVÉ™-Methode verfolgt einen schonenden und präzisen Ansatz bei der Vorbereitung des Implantatlagers. Dennoch lässt sich die langfristige Stabilität nicht pauschal garantieren. Deshalb sind eine sorgfältige Operationsplanung, das Einhalten der Nachsorgeempfehlungen und regelmäßige Kontrollen besonders wichtig.

Motiva Ergonomix2® Implantate können sich bis zu zwei Jahre nach der Operation noch senken.

Welche Faktoren in Ihrem individuellen Fall eine Rolle spielen, erläutern Ihnen Dr. Wolff oder Dr. Edusei im persönlichen Gespräch.

Wann ist nach einer Brustvergrößerung mit MOTIVA® Implantaten wieder ein BH mit Bügel möglich?

Ein Bügel-BH sollte nach einer Brustvergrößerung zunächst nicht getragen werden, damit das Gewebe ungestört heilen kann und keine zusätzliche Druckbelastung entsteht. Stattdessen wird für etwa sechs Wochen ein spezieller Kompressions-BH getragen, der die Brust stabilisiert und die Heilung unterstützt.

Wann ein Wechsel zu einem BH mit Bügel sinnvoll ist, besprechen Sie gemeinsam mit den Fachärztinnen für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Dr. Andrea Wolff und Dr. Isabel Edusei, im Rahmen der Nachsorge in der Praxisklinik Wolff & Edusei.

Wie lange sollte ein Kompressions-BH nach einer Brustvergrößerung mit MOTIVA® Implantaten und der PRESERVÉ™-Methode getragen werden?

Nach einer Brustvergrößerung mit der PRESERVÉ™-Methode wird für etwa sechs Wochen ein speziell angepasster Kompressions-BH getragen. Er unterstützt die Brust in der frühen Heilungsphase, stabilisiert die Implantatlage und trägt dazu bei, dass sich das Gewebe in Ruhe an die neue Form anpassen kann.

Dr. Isabel Edusei und Dr. Andrea Wolff und besprechen mit Ihnen im Rahmen der Nachsorge, worauf Sie in dieser Zeit achten sollten, und wann ein schrittweiser Wechsel auf andere BH-Formen sinnvoll ist.

Wann darf ich nach einer Brustvergrößerung mit MOTIVA® Implantaten und der PRESERVÉ™-Methode wieder in die Sonne oder ins Solarium?

In den ersten 3 Monaten nach einer Brustvergrößerung sollte intensive UV-Strahlung möglichst vermieden werden. Dazu zählen sowohl direkte Sonneneinstrahlung als auch Solarium-Besuche.

Frisches Narbengewebe reagiert besonders empfindlich auf UV-Strahlung. Es kann zu dauerhaften Verfärbungen kommen, die sich später nur schwer korrigieren lassen. Wärme kann den Heilungsprozess beeinflussen und Schwellungen verstärken. Auch nach 3 Monaten sollte der Narbenbereich konsequent mit einem hohen Lichtschutzfaktor geschützt werden.

Wann darf ich nach einer Brustvergrößerung mit MOTIVA® Implantaten und der PRESERVÉ™-Methode wieder duschen, baden oder in die Sauna gehen?

Ob und wann Duschen nach der Operation möglich ist, hängt vom individuellen Heilungsverlauf und vom Zustand der Wunden ab. In vielen Fällen ist vorsichtiges Duschen nach ärztlicher Freigabe bereits nach kurzer Zeit (ca. fünf Tagen) wieder möglich. Wichtig ist, dass die frischen Wundbereiche geschützt und die Nachsorgehinweise eingehalten werden.

Auf Baden, Sauna, Dampfbad oder Schwimmbad sollte in den ersten 3 Monaten nach der Brustvergrößerung verzichtet werden. Wärme und Feuchtigkeit können die Wundheilung beeinflussen und Schwellungen begünstigen.

Wann darf ich nach einer Brustvergrößerung mit der PRESERVÉ™-Methode wieder auf der Seite schlafen?

Die Frage nach der Schlafposition ist für viele Patientinnen nach einer Brustoperation bzw. Brustvergrößerung sehr wichtig. Wann das Schlafen auf der Seite wieder möglich ist, hängt vom Heilungsverlauf, vom Spannungsgefühl im Brustbereich und von der individuellen Operationssituation ab. Grundsätzlich sollte nach Brustoperationen eine Rückenlage für ca. sechs Wochen eingehalten werden, was vielen Seit- und Bauchschläfern schwerfällt.

In den ersten Tagen nach dem Eingriff wird meist eine schonende Lagerung empfohlen. Wann ein Wechsel der Schlafposition wieder sinnvoll ist, wird im Rahmen der Nachsorge individuell mit Ihnen besprochen.

Dr. Andrea Wolff und Dr. Isabel Edusei geben Ihnen hierzu in der Praxisklinik Wolff & Edusei klare Empfehlungen, die auf Ihren persönlichen Heilungsverlauf abgestimmt sind.

Worin unterscheidet sich die PRESERVÉ™-Methode von einer klassischen Brustvergrößerung?

Der Unterschied liegt vor allem in der Art, wie der Raum für das Implantat geschaffen wird.

Bei klassischen Verfahren wird das Gewebe im Brustbereich gezielt scharf geöffnet, damit das Implantat eingesetzt werden kann.

Die PRESERVÉ™-Methode geht einen anderen Weg: Das Gewebe wird nach dem Hautschnitt mit speziellen Instrumenten behutsam und schonend von innen gedehnt. So entsteht Schritt für Schritt ein passender Raum für das Implantat.

Das Implantat kann anschließend über einen kleinen Zugang durch einen präparierten Gewebstunnel eingesetzt werden. Die elastischen Strukturen des Brustgewebes umschließen das Implantat. Ziel ist es, die natürlichen Strukturen der Brust möglichst zu erhalten und das Gewebe so wenig wie möglich zu belasten.

Welche Methode im Einzelfall geeignet ist, hängt von den individuellen Voraussetzungen ab und wird im persönlichen Beratungsgespräch in der Praxisklinik Wolff & Edusei besprochen.

Muss ich bei einer Brustvergrößerung mit PRESERVÉ™ mit starken Schmerzen rechnen?

Das Schmerzempfinden nach einer Brustvergrößerung ist individuell unterschiedlich. Viele Patientinnen empfinden die Beschwerden in den ersten Tagen eher als Spannungsgefühl oder Druck im Brustbereich. Im Bereich der Naht können lokalisierte Schmerzen auftreten.

Da die PRESERVÉ™-Methode darauf ausgelegt ist, das Gewebe möglichst zu schonen, wird die postoperative Belastung im Vergleich zu anderen Verfahren eher als gering empfunden. Wie stark Beschwerden tatsächlich wahrgenommen werden, hängt jedoch immer von der individuellen Ausgangssituation und dem persönlichen Schmerzempfinden ab.

In der Praxisklinik Wolff & Edusei erhalten Sie eine strukturierte Nachsorge und eine auf den Eingriff abgestimmte Schmerztherapie, damit die erste Heilungsphase so gut wie möglich begleitet wird.

Ist Stillen nach einer Brustvergrößerung mit MOTIVA® Implantaten und der PRESERVÉ™-Methode möglich?

Grundsätzlich ist das Stillen nach einer Brustvergrößerung mit MOTIVA® Implantaten und der PRESERVÉ™-Methode möglich. Ob die Stillfähigkeit nach einer Brustvergrößerung erhalten bleibt, hängt von mehreren Faktoren ab, unter anderem von der Operationstechnik, der Implantatlage und den individuellen anatomischen Voraussetzungen. Eine pauschale Aussage ist deshalb nicht möglich.

Die PRESERVÉ™-Methode verfolgt einen gewebeschonenden Ansatz. Dennoch kann auch bei schonenden Operationsverfahren nicht verbindlich zugesichert werden, dass die Stillfähigkeit in jedem Fall unverändert bleibt. Es gibt zahlreiche Faktoren, die eine Stillfähigkeit einschränken oder unmöglich machen, die nicht im Zusammenhang mit einer Brustoperation stehen, so dass eine Differenzierung im Einzelfall schwierig werden kann.

Wenn ein späterer Kinderwunsch für Sie eine wichtige Rolle spielt, sollten Sie dieses Thema im Beratungsgespräch unbedingt ansprechen. Dr. Edusei und Dr. Wolff berücksichtigen solche Fragen in der Behandlungsplanung sehr sorgfältig.

Bleibt das Gefühl in der Brust nach einer Brustvergrößerung mit der PRESERVÉ™-Methode erhalten?

Viele Patientinnen beschäftigt die Frage, ob sich das Gefühl in der Brust oder im Bereich der Brustwarzen nach einer Brustvergrößerung verändert. Grundsätzlich können Sensibilitätsveränderungen nach jeder Brustoperation auftreten, unabhängig von der gewählten Methode.

Die PRESERVÉ™-Methode ist darauf ausgelegt, das Gewebe möglichst schonend zu behandeln. Dennoch lässt sich nicht garantieren, dass das Empfinden unverändert bleibt. Sensibilitätsveränderungen können vorübergehend, in einzelnen Fällen auch länger anhaltend oder dauerhaft sein.

Welche Risiken und Komplikationsmöglichkeiten bei der Brustvergrößerung mit der PRESERVÉ™-Methode bestehen, erläutern Ihnen unsere Fachärztinnen der Praxisklinik Wolff & Edusei im persönlichen Aufklärungsgespräch.

Was ist eine Lucky-8-Naht – und warum ist die Naht nach der Brustvergrößerung mit der PRESERVÉ™-Methode oft für eine gewisse Zeit eingezogen?

Um die Unterbrustfalte zu fixieren und zu verstärken und so das Risiko eines Verrutschens des Implantates nach unten (Bottoming Out) zu reduzieren, ist es oft notwendig, eine spezielle Nahttechnik, die sogenannte Lucky-8-Naht (Lucky 8 Stitch), anzuwenden. Diese Naht wird in Form einer Acht gelegt und tief verankert. Sie führt anfangs zu einer eingezogenen Narbe und kann nach der Operation über einen gewissen Zeitraum Beschwerden bereiten. Durch einen präzisen Verschluss des Zugangs in der Unterbrustfalte kann die Implantattasche nach der Brustvergrößerung mit der PRESERVÉ™-Methode sorgfältig verschlossen werden.

Wie groß sind die Narben nach einer Brustvergrößerung mit der PRESERVÉ™-Methode?

Da die PRESERVÉ™-Methode mit einem kleinen operativen Zugang arbeitet, fällt auch die Narbe in der Regel eher kurz aus. Die exakte Länge hängt jedoch von verschiedenen Faktoren ab, insbesondere von der gewählten Implantatgröße, den anatomischen Voraussetzungen und der operativen Situation.

Wie sich eine Narbe entwickelt, ist zudem individuell unterschiedlich. Dabei spielen unter anderem Hautbeschaffenheit, persönliche Wundheilung und Narbenpflege eine wichtige Rolle.

In der Praxisklinik Wolff & Edusei begleiten die Fachärztinnen für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Dr. Andrea Wolff und Dr. Isabel Edusei, auch die Nachsorge und beraten Sie ausführlich dazu, wie die Heilung unterstützt und die Narbenentwicklung bestmöglich begleitet werden kann.

Wo verlaufen die Narben bei einer Brustvergrößerung mit der PRESERVÉ™-Methode?

Bei einer Brustvergrößerung mit der PRESERVÉ™-Methode erfolgt der Zugang über einen kleinen Schnitt in der Unterbrustfalte. Die genaue Lage richtet sich nach der individuellen Anatomie und der operativen Planung, z.B. bei vorbestehenden Asymmetrien der Brust.

In der Praxisklinik Wolff & Edusei wird die Schnittführung so gewählt, dass ein möglichst schonender Zugang zum Operationsgebiet geschaffen wird und die spätere Narbe in ihrer Lage gut in den natürlichen Verlauf der Brust integriert ist.

Wie die Narbenführung in Ihrem Fall aussehen würde, erläutern Ihnen Dr. Edusei oder Dr. Wolff im persönlichen Beratungsgespräch transparent und individuell.

Was versteht man unter dem „Tenting-Effekt“ (Zelteffekt) bei einer Brustvergrößerung mit der PRESERVÉ™-Methode?

Der sogenannte „Tenting-Effekt“ (Zelteffekt) beschreibt das optische Phänomen, bei dem das sichtbare relative Gewebevolumen nach einer deutlich größer wirkt, als das absolute Füllvolumen des Implantats vermuten lässt, da sich das aufgedehnte Gewebe wie eine Zelt über das Implantat spannt.

Die Implantate erscheinen um rund 25% größer als das reine Implantatvolumen und werden nicht durch den Brustmuskel komprimiert. Ein Brustvolumen mit einem Volumen von nur 200cc kann also in etwa schon wie ein 250cc Implantat wirken.

Hierdurch ist es möglich, auch schon mit im herkömmlichen Sinn sehr kleinen und leichten Implantaten, die einen hohen Tragekomfort ermöglichen und das Gewebe langfristig weniger belasten, einen sehr guten optischen Volumeneffekt zu erzielen. Dies empfinden besonders beruflich und sportlich aktive Frauen und Frauen mit kleinen Kindern, die einer Brustvergrößerung mit einem Fremdkörper eher skeptisch gegenüberstehen, als großen Vorteil der Motiva PRESERVÉ™-Methode.

Welche Implantatgrößen sind bei einer Brustvergrößerung mit der PRESERVÉ™-Methode möglich?

Welche Implantatgröße geeignet ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Sie hängt unter anderem von Ihrer Körperstatur, der vorhandenen Gewebedeckung, der Brustbasis und dem gewünschten Ergebnis ab. In der Praxis werden primär kleine bis mittlere Implantate verwendet. Das Limit liegt bei maximal 350 cc.

Auch bei der PRESERVÉ™-Methode gilt: Nicht jede Größe ist bei jeder anatomischen Ausgangssituation sinnvoll. Ziel ist nicht allein ein bestimmtes Volumen, sondern ein Ergebnis, das langfristig zur Brustform, zum Gewebe und zu den Proportionen des Körpers passt.

In der Praxisklinik Wolff & Edusei nehmen sich Dr. Isabel Edusei und Dr. Andrea Wolff Zeit, um gemeinsam mit Ihnen eine Implantatgröße zu wählen, die medizinisch sinnvoll und ästhetisch stimmig ist.

Welche Narkose wird bei einer Brustvergrößerung mit der PRESERVÉ™-Methode verwendet?

In der Praxisklinik Wolff & Edusei in Berlin wird die Brustvergrößerung mit der PRESERVÉ™-Methode in der Regel in Dämmerschlaf-Narkose durchgeführt. Abhängig von Vorerkrankungen und Patientenwunsch (z.B. Angststörung) ist die Operation auch in örtlicher Betäubung mit begleitendem, Monitoring oder in Vollnarkose möglich.

Das Brustgewebe wird vor dem Einbringen der Implantate mit einer wässrigen Lösung (sogenannte Tumeszenzlösung) infiltriert, die sowohl Stoffe zur Blutungsreduktion als auch örtliche Betäubungsmittel enthält, so dass die Operation grundsätzlich eher als schmerzarm eingestuft werden kann.

Eine Dämmerschlaf-Narkose ermöglicht in der Regel ein sehr angenehmes Operationserlebnis.

Die Preise für die jeweilige gewählte Begleitung durch unser Anästhesie-Team unterscheiden sich nicht voneinander.

Ist die PRESERVÉ™-Methode auch bei einer Brustvergrößerung mit kombinierter Bruststraffung möglich?

Ja, eine Kombination der PRESERVÉ™-Methode mit einer Bruststraffung ist möglich und hängt von der individuellen Brustform und vom Ausmaß eines möglichen Hautüberschusses ab. Nicht jede Brustvergrößerung mit Straffung eignet sich für dieselbe operative Vorgehensweise.

Wenn zusätzlich zur Vergrößerung eine deutliche Anhebung oder Neuformung der Brust erforderlich ist, muss im Einzelfall geprüft werden, welche Technik medizinisch und ästhetisch sinnvoll ist. Entscheidend sind immer Sicherheit, Gewebeschonung und ein Ergebnis, das zur jeweiligen Anatomie passt.

Welche Kombination in Ihrem Fall möglich ist, besprechen Dr. Wolff oder Dr. Edusei ausführlich mit Ihnen in der Praxisklinik Wolff & Edusei im Herzen Berlins.

Warum sollte ich zu große Brustimplantate vermeiden?

Das Vermeiden von zu großen Brustimplantaten ist aus mehreren Gründen wichtig: Übergroße Implantate können zu unnatürlich aussehenden Brüsten führen, die nicht harmonisch zur individuellen Körperform passen und so die allgemeine Körperästhetik und -proportion stören. Darüber hinaus bergen größere Implantate ein höheres Risiko für gesundheitliche Probleme wie Kapselfibrose, Rupturen und das Durchhängen der Brüste. Zu große Brustimplantate können auf Dauer das umgebende Brustgewebe überdehnen und zu Gewebserschlaffung führen. Zudem können zu schwere Implantate den Körper belasten und zu Beschwerden im Nacken, Rücken und Schulterbereich führen.
Es ist daher von Bedeutung, die Implantatgröße sorgfältig in Absprache mit der Chirurgin auszuwählen, um ein ausgewogenes und natürliches Ergebnis zu erzielen und mögliche Risiken zu minimieren. Unsere Fachärztinnen für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Frau Dr. Andrea Wolff und Frau Dr. Isabel Edusei, beraten Sie sehr gerne zu allen Fragestellungen rund um Ihre Brustvergrößerung mit Implantaten.

Warum hält das Ergebnis einer Brustoperation nicht für immer?

Die Nachhaltigkeit der Ergebnisse einer Brust-OP hängt maßgeblich von der Elastizität des Haut- und Weichteilmantels der Brust ab. Es ist unbedingt zu beachten, dass die Qualität des eigenen Gewebes selbst durch eine Operation nicht verändert werden kann. Ein schlaffer Haut- und Weichteilmantel kann auf verschiedene Weisen entstehen, sei es aufgrund genetischer Veranlagung, eines raschen Brustwachstums in der Pubertät, Gewichtsschwankungen, einem hohen Brustgewicht, mangelnder BH-Stützung, zu großer und schwerer Brustimplantate oder aufgrund des natürlichen Alterungsprozesses.
Daher ist es wichtig, dass Patienten realistische Erwartungen hinsichtlich der möglichen Verbesserungen durch eine Brust-OP entwickeln. Es kann nur aufgrund von Erfahrungswerten vorhergesagt werden, inwieweit der Ausgangsbefund positiv beeinflusst werden kann.
So sollte man beispielsweise das Gewebe nicht durch zu große Brustimplantate überdehnen, da dies die Gewebsqualität im Laufe der Jahre deutlich herabsetzt und oft zu mehrfachen Folgeeingriffen führt, um einen optisch straffen Effekt künstlich zu erhalten.
Je größer und schwerer die Brustimplantate sind und je schlaffer der Haut-Weichteilmantel ist, desto höher ist das Risiko, dass die Implantate nach unten durchrutschen (sogenanntes „Bottoming-Out“).

Wann darf ich nach einer Brust-OP wieder in das Solarium gehen?

In den ersten 3 Monaten nach einer Brust-OP (Brustvergrößerung, Brustverkleinerung, Bruststraffung, Brustangleichung, Brustwarzenkorrektur usw.) sollte auf intensive UV-Strahlung und damit verbunden auf den Besuch im Solarium verzichtet werden.
Ähnlich wie bei der direkten und übermäßigen Sonneneinstrahlung könnte die UV-Strahlung des Solariums zur Hyperpigmentierung bzw. Verfärbung des betroffenen Narbenbereichs führen. Die Wärme im Solarium kann überdies Schwellungen in der Narbenregion hervorrufen. Auch nach den empfohlenen 3 Monaten Verzicht auf direkte Sonnen- und UV-Strahlung nach einer Brust-OP (Brustvergrößerung, Brustverkleinerung, Bruststraffung, Brustangleichung, Brustwarzenkorrektur usw.) ist es ratsam, weiterhin auf ausreichend Sonnenschutz in Form von Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor zu achten.

Wann darf ich nach einer Brust-OP wieder in die Sauna gehen?

In den ersten 3 Monaten nach einer Brust-OP (Brustvergrößerung, Brustverkleinerung, Bruststraffung, Brustangleichung, Brustwarzenkorrektur usw.) sollte auf einen Besuch in der Sauna verzichtet werden.
Die Wärme in der Sauna könnte Schwellungen in der Narbenregion hervorrufen und so zu Komplikationen oder einem verlängerten Heilungsprozess führen. Auch könnten damit Infektionen getriggert werden. Auf einen Besuch im Dampfbad oder in der Therme sollte aus genannten Gründen ebenfalls in den ersten 3 Monaten nach einer Brust-OP (Brustvergrößerung, Brustverkleinerung, Bruststraffung, Brustangleichung, Brustwarzenkorrektur usw.) verzichtet werden.

Wann darf ich nach einer Brust-OP wieder in die Sonne gehen?

In den ersten 3 Monaten nach einer Brust-OP (Brustvergrößerung, Brustverkleinerung, Bruststraffung, Brustangleichung, Brustwarzenkorrektur usw.) sollte auf ein ausgiebiges Sonnenbad bzw. intensive UV-Strahlung verzichtet werden.
Im Allgemeinen ist davon abzuraten, die Haut ungeschützt der Sonne auszusetzen, da dies den Alterungsprozess der Haut beschleunigen, die Faltenbildung fördern und Hautkrebs hervorrufen könnte. Noch größere Vorsicht ist bei frischem Narbengewebe geboten, da übermäßige UV-Strahlung zu Hyperpigmentierung bzw. Verfärbungen des betroffenen Areals führen könnte. Auch nach der empfohlenen Schonzeit von 3 Monaten nach einem plastisch-ästhetischen Eingriff an der Brust (Brustvergrößerung, Brustverkleinerung, Bruststraffung, Brustangleichung, Brustwarzenkorrektur usw.) sollte die betroffene Haut der Sonne nicht direkt ausgesetzt werden d.h. auch danach ist weiterhin ausreichender Sonnenschutz in Form von Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor zu empfehlen. Dabei ist es wichtig, dass die Sonnencreme auch regelmäßig erneuert wird.

Brustoperation Vorbereitung: Wie kann ich mich auf meine Brust-OP vorbereiten?

Haben Sie sich für eine Brustvergrößerung in unserer Berliner Facharztpraxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie entschieden, erhalten Sie von unserem Klinikpersonal eine Checkliste zur Vorbereitung ausgehändigt. Gehen Sie diese in der Zeit vor Ihrer Brust-OP noch einmal gründlich und gewissenhaft durch. Mögliche To-Do’s der Liste sind z.B. Wurde der Ultraschallbefund der Brust schon in der Praxis abgegeben? Habe ich den Narkosearzt kontaktiert? Steht ausreichend Schmerzmittel in meiner Hausapotheke zur Verfügung?
Zudem steht auch das Packen der OP-Tasche an. Bei längerer Betreuung nach Ihrer Brust-OP in unserer Praxisklinik ist es empfehlenswert, einen Kulturbeutel, ggf. Hausmedikation, Hausschlappen / Badelatschen zum bequemen Reinschlüpfen sowie eine Jogginghose, Wechselwäsche, warme Strümpfe, eine Strickjacke sowie Ihre Wertsachen z.B. das Handy einzupacken.
Bitte vergewissern Sie sich zudem, dass Sie unbedingt Ihre OP-Mappe am Tag Ihrer Brust-OP dabeihaben!
Da Sie sich und Ihrem Körper nach Ihrer Brustvergrößerung ausreichend Ruhe- und Erholungszeit einrichten müssen, ist es ratsam, schon im Vorfeld den Haushalt und die Kinderbetreuung so zu organisieren, dass Sie entspannt und ruhigen Gewissens nach Hause kommen können. Auch ein gut gefüllter Kühlschrank oder eine Einkaufshilfe ist empfehlenswert.
Am Tag vor der Brust-OP sollten die Achselhöhlen gründlich rasiert werden. Auf Schmuck (Piercings ggf. durch temporäre Silikon-Piercings ersetzen) und Make-Up ist am OP-Tag zu verzichten.

Was muss ich zur Brustoperation mit in die Praxisklinik Wolff & Edusei mitnehmen?

Bitte bringen Sie zum Tag Ihrer Brust-OP unbedingt Ihre OP-Mappe mit den wichtigsten Unterlagen mit in unsere Praxisklinik. Zudem empfehlen wir es, eine OP-Tasche mit Ihrem Kulturbeutel, bequemen Schuhen zum Reinschlüpfen (Hausschuhe, Badelatschen o.ä.) und komfortable Sachen (Jogginghose, Strickjacke, Wechselwäsche, warme Socken) sowie Ihrem Handy dabei zu haben.
Lesen Sie dazu auch: „Brustoperation Vorbereitung: Wie kann ich mich auf meine Brust-OP vorbereiten?“

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