FAQ Brustvergrößerung:Hier erhalten Sie Antwortenauf die häufigsten Fragen
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Wozu dient der Keller Funnel (Kellertrichter) bei der PRESERVÉ™-Methode von Motiva?
Der Motiva Insertion Sleeve ist ein kegelförmiges Hilfsmittel aus medizinischem Kunststoff, das bei einer Brustvergrößerung das gleitende und schonende Einbringen von Silikonimplantaten ermöglicht, beispielsweise bei der PRESERVÉ™-Methode von Motiva mit SmoothSilk® Ergonomix2® Implantaten.
Das Implantat gleitet durch den Motiva Insertion Sleeve direkt in das Implantatlager, ohne dabei die Haut oder den Wundrand zu berühren. Dieses Vorgehen wird als No-Touch-Technik bezeichnet.
Durch die Vermeidung eines direkten Hautkontakts soll das Risiko einer bakteriellen Verunreinigung des Implantats verringert werden. Damit wird auch das Ziel verfolgt, möglichen Infektionen und einer Kapselfibrose (Verhärtung des Gewebes um das Implantat) vorzubeugen.
Der Motiva Insertion Sleeve ermöglicht das Einbringen des Implantats über einen kleinen Hautschnitt, wodurch die spätere Narbenlänge begrenzt werden kann. Zudem soll die mechanische Beanspruchung des Brustimplantats während des Einsetzens möglichst gering gehalten werden.
Wozu dient der Motiva® Inflatable Balloon (Ballonexpander) bei der PRESERVÉ by Motiva Technik?
Der durch den Motiva® Channel Separator entstandene Gewebskanal über dem Brustmuskel bereitet den Weg für den anschließenden Motiva-Ballonexpander, der das Gewebe schrittweise aufdehnt, bevor das SmoothSilk® Ergonomix2®Implantat mittels Einführhülse (Keller Funnel) platziert wird.
Der Motiva® Inflatable Balloon ist ein steriles Einweg-Chirurgieinstrument, welches in verschiedenen Größen existiert und speziell für die minimalinvasive Brustvergrößerung und -rekonstruktion im Rahmen der Preservé by Motiva® Technik entwickelt wurde.
Wozu dient der Motiva® Channel Separator (Tunneltrenner) bei der PRESERVÉ by Motiva Technik?
Der Motiva Channel Separator ist ein steriles Einweg-Chirurgieinstrument, das speziell für die minimalinvasive Brustvergrößerung und -rekonstruktion im Rahmen der Preservé by Motiva® Technik entwickelt wurde.
Das Instrument misst etwa 24 cm in der Länge, verfügt über einen 2 cm breiten Schaft (optimiert für sehr kleine Schnitte) und eine symmetrische Ausrichtung.
Es besitzt ein spezielles 3-Punkt-Funktionsspitzensystem, das kreisförmige, atraumatische Bewegungen ermöglicht. Statt das Gewebe zu durchtrennen oder zu verbrennen, trennt und verdrängt das stumpfe Werkzeug sanft und präzise die natürlichen Gewebeschichten entlang der anatomischen Ebene tunnelartig zum Zielort über dem Brustmuskel.
Was ist die PRESERVÉ™-Methode bei einer Brustvergrößerung?
Die PRESERVÉ™-Methode ist eine besonders gewebeschonende, minimalinvasive Technik der Brustvergrößerung mit Brustimplantaten, die in der Praxisklinik Wolff & Edusei Berlin angewendet wird. Frau Dr. med. Isabel Edusei und Frau Dr. med. Andrea Wolff sind die ersten Ärztinnen, die diese innovative Operationsmethode in Berlin auf den Markt begleitet haben. Dabei wird das Brustgewebe nicht mit einer offenen Schnitttechnik gelöst, um ein Implantatlager zu schaffen, sondern oberhalb des Brustmuskels von innen gedehnt. Über einen sehr kleinen Zugang wird dann ein MOTIVA Ergonomix® 2 Implantat präzise eingesetzt, nahezu durch ein „Schlüsselloch“. Ziel dieser Vorgehensweise ist es, die natürlichen Strukturen der Brust möglichst weitgehend zu erhalten und eine vergleichsweise kurze Erholungszeit zu ermöglichen.
Welche Vorteile kann eine Brustvergrößerung mit der PRESERVÉ™-Methode und MOTIVA Implantaten bieten?
Die Kombination aus der PRESERVÉ™-Methode und modernen MOTIVA Ergonomix® 2 Implantaten ermöglicht eine möglichst gewebeschonende Brustvergrößerung mit dem Ziel eines natürlich wirkenden Ergebnisses.
Zu den möglichen Vorteilen zählen:
• Schonung der Gewebestruktur und möglichst weitgehender Erhalt der natürlichen Bruststabilität
• Schonung der Brustmuskulatur
• Kleine Operationsnarben durch einen begrenzten chirurgischen Zugang
• Möglicherweise geringere Schmerzen und Beschwerden nach dem Eingriff
• Vergleichsweise kurze Erholungszeit, je nach individuellem Heilungsverlauf
• Optisch größerer Volumeneffekt auch mit kleineren Implantaten
• Natürlich wirkende Brustform und möglichst weiches Tastgefühl
Was ist der Unterschied zwischen der PRESERVÉ™-Methode und einer herkömmlichen Brustvergrößerung?
Bei einer klassischen Brustvergrößerung wird das Implantatlager durch die operative Präparation des Brustgewebes geschaffen. Je nach angewandter Technik kann dies mit einer stärkeren Beanspruchung der umliegenden Gewebestrukturen und einer längeren Erholungsphase verbunden sein. Wird das Implantat unterhalb des Brustmuskels platziert, kann es insbesondere bei körperlicher Aktivität zu bewegungsabhängigen Beschwerden kommen.
Die PRESERVÉ™-Methode gehört zu den verschiedenen Verfahren der Brustvergrößerung, die in der Berliner Praxisklinik Wolff & Edusei angeboten werden. Ihr Ansatz unterscheidet sich insbesondere bei der Vorbereitung des Implantatlagers: Statt das Gewebe großflächig chirurgisch zu lösen, wird der erforderliche Raum mithilfe speziell entwickelter Instrumente schrittweise durch kontrollierte Dehnung geschaffen. Anschließend wird das Implantat, häufig ein MOTIVA Ergonomix® 2 Implantat, über einen kleinen Schnitt in der Unterbrustfalte eingebracht.
Bei dieser Vorgehensweise steht der möglichst weitgehende Erhalt der vorhandenen Gewebestrukturen im Vordergrund. Die begrenzte Präparation soll dazu beitragen, die operative Beanspruchung des Brustgewebes zu minimieren. Abhängig von den individuellen Voraussetzungen können sich daraus Vorteile hinsichtlich der Beschwerden nach dem Eingriff und der Dauer der Erholung ergeben. Angestrebt wird eine Brustform, die sich harmonisch in die natürlichen Körperproportionen einfügt und möglichst weich anfühlt.
Was macht MOTIVA Ergonomix® 2 Implantate bei einer Brustvergrößerung so besonders?
MOTIVA Ergonomix® 2 Implantate zeichnen sich durch ihr weiches, biokompatibles Gel und ihre elastische Hülle aus. Sie können sich den Körperbewegungen anpassen. Im Liegen wirken sie runder, im Stehen nehmen sie eine tropfenförmige, anatomische Form an, die der natürlichen Brustform ähnelt.
Die spezielle SmoothSilk®-Oberfläche ist auf eine gute Verträglichkeit mit dem umliegenden Gewebe ausgerichtet und soll dazu beitragen, das Risiko einer Kapselfibrose zu reduzieren. In Verbindung mit der gewebeschonenden PRESERVÉ™-Methode kann die Brustvergrößerung durch unsere Fachärztinnen für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Dr. med. Andrea Wolff und Dr. med. Isabel Edusei, besonders präzise und über einen kleinen operativen Zugang erfolgen.
Für wen ist die Brustvergrößerung mit der PRESERVÉ™-Methode geeignet?
Die Brustvergrößerung mit der PRESERVÉ™-Methode eignet sich für Patientinnen, die sich eine natürlich wirkende Brustform und eine schonende Operation wünschen.
Ob das Verfahren für Sie persönlich in Frage kommt, hängt von Ihren anatomischen Voraussetzungen und Ihren ästhetischen Vorstellungen ab. Nicht bei allen Patientinnen ist es sinnvoll, diese Operationstechnik anzuwenden. Manchmal ist auch die Kombination mit einer Bruststraffung (Mastopexie) und einer autologen Eigenfetttransplantation (Lipofilling) sinnvoll, um ein optimales ästhetisches Ergebnis zu erlangen. In der Praxisklinik Wolff & Edusei Berlin beraten Sie Dr. Isabel Edusei und Dr. Andrea Wolff und individuell, um das für Sie passende Verfahren und die richtige Implantatgröße zu finden. Ihren Termin für das Beratungsgespräch können Sie hierfür bequem online auf unserer Website buchen.
Wie läuft die Brustvergrößerung mit der PRESERVÉ™-Methode ab?
In der Praxisklinik Wolff & Edusei Berlin erfolgt zunächst eine körperliche Untersuchung und ausführliche Beratung durch unsere Fachärztinnen für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Dr. med. Andrea Wolff oder Dr. med. Isabel Edusei. Haben Sie sich dann für diese Brust-OP entschieden, wird die Brustvergrößerung mit der PRESERVÉ™-Methode in unserer Berliner Praxisklinik zumeist in Dämmerschlaf-Narkose durchgeführt.
Der Eingriff kann mit einer Eigenfetttransplantation (sogenanntes Lipofilling) kombiniert werden, um den Übergang von Gewebe zu Implantat anzugleichen, wenn zu wenig Gewebsdeckung vorhanden ist, da die Implantate oberhalb des Brustmuskels eingebracht werden. Über einen kleinen Zugang werden die MOTIVA Ergonomix® 2 Implantate eingesetzt. Je nach Befund kann der Eingriff ambulant erfolgen.
Wie lange dauert die Heilungsphase nach einer Brustvergrößerung mit der PRESERVÉ™-Methode?
Nach der Brustvergrößerung mit der PRESERVÉ™-Methode wird ein speziell auf die Patientin abgestimmter Kompressions-BH angelegt, der in den folgenden sechs Wochen getragen werden sollte. Er unterstützt den Heilungsprozess, gibt Halt und sorgt für ein angenehmes Tragegefühl in der sensiblen Anfangsphase. Ein sogenannter Stuttgarter Gürtel, stabilisiert die Implantate von oben und kann in der Regel nach einer Woche wieder entfernt werden.
Dank der gewebeschonenden, minimalinvasiven Operationstechnik und einer modernen Schmerztherapie fühlen sich die meisten Patientinnen in der Regel bereits nach kurzer Zeit wieder wohl und sind sofort wieder gesellschafts- und nach wenigen Tagen meist wieder arbeitsfähig. Leichte sportliche Aktivitäten sind zumeist nach drei Wochen wieder möglich. Belastungs- und Überkopfsportarten wie Tennis und Volleyball sollten dennoch für die Dauer von sechs Wochen vermieden werden. Die meisten unserer Patientinnen empfinden es als größte Herausforderung, nach der Operation sechs Wochen lang auf dem Rücken schlafen zu müssen. Diese Empfehlung gilt grundsätzlich für alle Brusteingriffe. Unsere Fachärztinnen für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Dr. Isabel Edusei und Dr. Andrea Wolff, beraten Sie hierzu ausführlich und individuell, damit Sie verstehen, was Sie in Ihrer persönlichen Heilungsphase erwartet.
Wann sieht man das endgültige Ergebnis der Brustvergrößerung mit MOTIVA Implantaten?
Das erste Ergebnis ist in der Regel bereits kurz nach der Operation sichtbar. Das weitere ästhetische Ergebnis entwickelt sich im Verlauf der Heilungsphase, wenn die Schwellungen allmählich abklingen und sich das Gewebe an die Implantate anpasst. Eine Senkung der Implantate ist abhängig von individuellen Voraussetzungen und Alterungsprozessen noch bis zu zwei Jahre nach der Brustvergrößerung mit MOTIVA Ergonomix® 2 Implantaten möglich.
Wie erfolgt die Nachsorge nach einer Brustvergrößerung in der Praxisklinik Wolff & Edusei Berlin?
Alle Nachkontrollen und die Nachsorge nach einer Brustvergrößerung mit der PRESERVÉ™-Methode erfolgen direkt in unserer Berliner Praxisklinik. Der erste Nachsorgetermin findet in der Regel in den ersten zwei Tagen nach der Operation statt. Dabei werden die Wunden kontrolliert und der Sitz des Kompressions-BHs überprüft. Anschließend erfolgen weitere Kontrollen in individuell abgestimmten Abständen, üblicherweise nach ca. zwei Wochen (Fadenzug) und ca. sechs Wochen (BH-Freigabe).
Unsere Fachärztinnen für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Dr. Andrea Wolff und Dr. Isabel Edusei, begleiten Sie persönlich von der Beratung über die Operation bis zur vollständigen Heilung – mit höchstem Anspruch an Sicherheit, Natürlichkeit und Ästhetik.
Was bedeutet „minimalinvasive Brustvergrößerung“?
Unter einer minimalinvasiven Brustvergrößerung versteht man ein besonders gewebeschonendes Operationsverfahren, bei dem nur sehr kleine Hautschnitte in der Unterbrustfalte erforderlich sind.
Anstatt das Gewebe großflächig mit dem Messer zu lösen, wird das Brustgewebe mit einem speziellen Instrument (Motiva® Channel Separator) von innen sondiert, so dass ein schnittfreier Tunnel entsteht. Mit dem Motiva® Inflatable Balloon wird das Gewebe daraufhin vorsichtig auf das erforderliche Volumen gedehnt, um das Implantatlager präzise vorzubereiten.
Warum ist eine persönliche Beratung vor einer Brustvergrößerung mit PRESERVÉ™ besonders wichtig?
Eine Brustvergrößerung ist immer eine sehr persönliche Entscheidung. Neben medizinischen Voraussetzungen spielen auch Fragen zur Körperproportion, zum gewünschten Ergebnis, zum Heilungsverlauf und zur Nachsorge eine wichtige Rolle.
Gerade bei modernen Verfahren wie der PRESERVÉ™-Methode ist es wichtig, sorgfältig zu prüfen, ob die Technik wirklich zu Ihrer Ausgangssituation passt. Nicht jede anatomische Konstellation lässt sich auf dieselbe Weise behandeln.
In der Praxisklinik Wolff & Edusei im Herzen Berlins nehmen sich Dr. med. Andrea Wolff und Dr. med. Isabel Edusei deshalb bewusst Zeit für eine ehrliche, fachärztliche und individuelle Beratung.
Was kostet eine Brustvergrößerung mit MOTIVA® Implantaten und der PRESERVÉ™-Methode in Berlin?
Die Kosten einer Brustvergrößerung mit der PRESERVÉ™-Methode hängen von verschiedenen Faktoren ab, unter anderem von Ihrer individuellen Ausgangssituation, dem operativen Aufwand, der Implantatwahl und dem geplanten Behandlungsumfang. Eine pauschale Preisangabe ist daher nicht sinnvoll.
Im persönlichen Beratungsgespräch in der Praxisklinik Wolff & Edusei in Berlin erhalten Sie eine transparente Einschätzung der zu erwartenden Kosten sowie eine klare Übersicht der enthaltenen Leistungen.
Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, eine medizinische Behandlung über externe Finanzdienstleister in Raten zu finanzieren. Gerne besprechen Dr. Andrea Wolff und Dr. Isabel Edusei mit Ihnen bereits im Erstgespräch, welche Optionen für Sie infrage kommen.
Sind Kontrolluntersuchungen nach einer Brustvergrößerung mit MOTIVA® Implantaten langfristig sinnvoll?
Ja, auch über die erste Heilungsphase hinaus sind regelmäßige Kontrollen sinnvoll. Brustimplantate sollten langfristig ärztlich begleitet werden, um Veränderungen frühzeitig einordnen zu können.
Dabei geht es nicht nur um das Implantat selbst, sondern auch um das umliegende Gewebe, die Brustform und mögliche individuelle Beschwerden im Verlauf. Welche Abstände für Kontrolluntersuchungen sinnvoll sind, hängt von Ihrer persönlichen Situation ab.
In der Praxisklinik Wolff & Edusei verstehen wir Nachsorge deshalb nicht nur als kurzfristige Wundkontrolle, sondern als verantwortungsvolle fachärztliche Begleitung über den Eingriff hinaus.
Wie lange halten MOTIVA® Brustimplantate?
Brustimplantate sind hochwertige Medizinprodukte, dennoch gelten sie nicht automatisch als lebenslang unverändert. Wie lange Implantate im Körper verbleiben können, hängt von verschiedenen Faktoren ab, unter anderem vom Implantatzustand, von individuellen Veränderungen des Gewebes und von anderen Einflussfaktoren im Verlauf.
Ein routinemäßiger Austausch nach einer festen Jahreszahl ist nicht bei jeder Patientin erforderlich. Wir können heute noch nicht in die Zukunft schauen, wie die durchschnittliche Implantatwechselrate in der Zukunft aussehen wird. Entscheidend ist vielmehr die regelmäßige ärztliche Kontrolle und die individuelle klinische Situation.
Wir empfehlen Ihnen, die Implantate nach Ihrer Operation bei der Firma Establishment Labs (Hersteller der bekannten Motiva® Implants) registrieren zu lassen. Die Registrierung stellt sicher, dass Ihre Implantate echt sind, und schaltet die Garantieprogramme frei. Die Registrierung ist komplett kostenlos, muss jedoch innerhalb von 90 Tagen nach Ihrer Operation abgeschlossen werden, damit der erweiterte Garantieschutz gültig ist.
Sie finden alle erforderlichen Daten auf der Motiva-ID-Card (Patientenausweis), die Sie nach der OP von der Praxisklinik Wolff & Edusei erhalten.
- Seriennummer (SN): Eine eindeutige 10-stellige Nummer (Format: 00000000-00) für jedes Implantat.
- Validierungscode (VC): Ein dazugehöriger Code auf der Karte.
- Alternativ bei Modellen mit Mikrochip (Qid®-Technologie): Die elektronische Seriennummer (ESN).
In der Praxisklinik Wolff & Edusei informieren Dr. Isabel Edusei und Dr. Andrea Wolff Sie ausführlich darüber, welche Nachsorge langfristig sinnvoll ist und wann ein Implantatwechsel medizinisch erwogen werden sollte.
Können sich MOTIVA® Implantate nach einer Brustvergrößerung verschieben?
Wie bei jeder Brustvergrößerung kann auch bei einer Operation mit MOTIVA® Implantaten eine Veränderung der Implantatlage grundsätzlich nicht vollständig ausgeschlossen werden. Das Risiko hängt unter anderem von der gewählten Technik, der Gewebequalität, dem Heilungsverlauf und dem Verhalten in der Nachsorge ab.
Die PRESERVÉ™-Methode verfolgt einen schonenden und präzisen Ansatz bei der Vorbereitung des Implantatlagers. Dennoch lässt sich die langfristige Stabilität nicht pauschal garantieren. Deshalb sind eine sorgfältige Operationsplanung, das Einhalten der Nachsorgeempfehlungen und regelmäßige Kontrollen besonders wichtig.
Motiva Ergonomix2® Implantate können sich bis zu zwei Jahre nach der Operation noch senken.
Welche Faktoren in Ihrem individuellen Fall eine Rolle spielen, erläutern Ihnen Dr. Wolff oder Dr. Edusei im persönlichen Gespräch.
Wann ist nach einer Brustvergrößerung mit MOTIVA® Implantaten wieder ein BH mit Bügel möglich?
Ein Bügel-BH sollte nach einer Brustvergrößerung zunächst nicht getragen werden, damit das Gewebe ungestört heilen kann und keine zusätzliche Druckbelastung entsteht. Stattdessen wird für etwa sechs Wochen ein spezieller Kompressions-BH getragen, der die Brust stabilisiert und die Heilung unterstützt.
Wann ein Wechsel zu einem BH mit Bügel sinnvoll ist, besprechen Sie gemeinsam mit den Fachärztinnen für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Dr. Andrea Wolff und Dr. Isabel Edusei, im Rahmen der Nachsorge in der Praxisklinik Wolff & Edusei.
Wie lange sollte ein Kompressions-BH nach einer Brustvergrößerung mit MOTIVA® Implantaten und der PRESERVÉ™-Methode getragen werden?
Nach einer Brustvergrößerung mit der PRESERVÉ™-Methode wird für etwa sechs Wochen ein speziell angepasster Kompressions-BH getragen. Er unterstützt die Brust in der frühen Heilungsphase, stabilisiert die Implantatlage und trägt dazu bei, dass sich das Gewebe in Ruhe an die neue Form anpassen kann.
Dr. Isabel Edusei und Dr. Andrea Wolff und besprechen mit Ihnen im Rahmen der Nachsorge, worauf Sie in dieser Zeit achten sollten, und wann ein schrittweiser Wechsel auf andere BH-Formen sinnvoll ist.
Wann darf ich nach einer Brustvergrößerung mit MOTIVA® Implantaten und der PRESERVÉ™-Methode wieder in die Sonne oder ins Solarium?
In den ersten 3 Monaten nach einer Brustvergrößerung sollte intensive UV-Strahlung möglichst vermieden werden. Dazu zählen sowohl direkte Sonneneinstrahlung als auch Solarium-Besuche.
Frisches Narbengewebe reagiert besonders empfindlich auf UV-Strahlung. Es kann zu dauerhaften Verfärbungen kommen, die sich später nur schwer korrigieren lassen. Wärme kann den Heilungsprozess beeinflussen und Schwellungen verstärken. Auch nach 3 Monaten sollte der Narbenbereich konsequent mit einem hohen Lichtschutzfaktor geschützt werden.
Wann darf ich nach einer Brustvergrößerung mit MOTIVA® Implantaten und der PRESERVÉ™-Methode wieder duschen, baden oder in die Sauna gehen?
Ob und wann Duschen nach der Operation möglich ist, hängt vom individuellen Heilungsverlauf und vom Zustand der Wunden ab. In vielen Fällen ist vorsichtiges Duschen nach ärztlicher Freigabe bereits nach kurzer Zeit (ca. fünf Tagen) wieder möglich. Wichtig ist, dass die frischen Wundbereiche geschützt und die Nachsorgehinweise eingehalten werden.
Auf Baden, Sauna, Dampfbad oder Schwimmbad sollte in den ersten 3 Monaten nach der Brustvergrößerung verzichtet werden. Wärme und Feuchtigkeit können die Wundheilung beeinflussen und Schwellungen begünstigen.
Wann darf ich nach einer Brustvergrößerung mit der PRESERVÉ™-Methode wieder auf der Seite schlafen?
Die Frage nach der Schlafposition ist für viele Patientinnen nach einer Brustoperation bzw. Brustvergrößerung sehr wichtig. Wann das Schlafen auf der Seite wieder möglich ist, hängt vom Heilungsverlauf, vom Spannungsgefühl im Brustbereich und von der individuellen Operationssituation ab. Grundsätzlich sollte nach Brustoperationen eine Rückenlage für ca. sechs Wochen eingehalten werden, was vielen Seit- und Bauchschläfern schwerfällt.
In den ersten Tagen nach dem Eingriff wird meist eine schonende Lagerung empfohlen. Wann ein Wechsel der Schlafposition wieder sinnvoll ist, wird im Rahmen der Nachsorge individuell mit Ihnen besprochen.
Dr. Andrea Wolff und Dr. Isabel Edusei geben Ihnen hierzu in der Praxisklinik Wolff & Edusei klare Empfehlungen, die auf Ihren persönlichen Heilungsverlauf abgestimmt sind.
Worin unterscheidet sich die PRESERVÉ™-Methode von einer klassischen Brustvergrößerung?
Der Unterschied liegt vor allem in der Art, wie der Raum für das Implantat geschaffen wird.
Bei klassischen Verfahren wird das Gewebe im Brustbereich gezielt scharf geöffnet, damit das Implantat eingesetzt werden kann.
Die PRESERVÉ™-Methode geht einen anderen Weg: Das Gewebe wird nach dem Hautschnitt mit speziellen Instrumenten behutsam und schonend von innen gedehnt. So entsteht Schritt für Schritt ein passender Raum für das Implantat.
Das Implantat kann anschließend über einen kleinen Zugang durch einen präparierten Gewebstunnel eingesetzt werden. Die elastischen Strukturen des Brustgewebes umschließen das Implantat. Ziel ist es, die natürlichen Strukturen der Brust möglichst zu erhalten und das Gewebe so wenig wie möglich zu belasten.
Welche Methode im Einzelfall geeignet ist, hängt von den individuellen Voraussetzungen ab und wird im persönlichen Beratungsgespräch in der Praxisklinik Wolff & Edusei besprochen.
Muss ich bei einer Brustvergrößerung mit PRESERVÉ™ mit starken Schmerzen rechnen?
Das Schmerzempfinden nach einer Brustvergrößerung ist individuell unterschiedlich. Viele Patientinnen empfinden die Beschwerden in den ersten Tagen eher als Spannungsgefühl oder Druck im Brustbereich. Im Bereich der Naht können lokalisierte Schmerzen auftreten.
Da die PRESERVÉ™-Methode darauf ausgelegt ist, das Gewebe möglichst zu schonen, wird die postoperative Belastung im Vergleich zu anderen Verfahren eher als gering empfunden. Wie stark Beschwerden tatsächlich wahrgenommen werden, hängt jedoch immer von der individuellen Ausgangssituation und dem persönlichen Schmerzempfinden ab.
In der Praxisklinik Wolff & Edusei erhalten Sie eine strukturierte Nachsorge und eine auf den Eingriff abgestimmte Schmerztherapie, damit die erste Heilungsphase so gut wie möglich begleitet wird.
Ist Stillen nach einer Brustvergrößerung mit MOTIVA® Implantaten und der PRESERVÉ™-Methode möglich?
Grundsätzlich ist das Stillen nach einer Brustvergrößerung mit MOTIVA® Implantaten und der PRESERVÉ™-Methode möglich. Ob die Stillfähigkeit nach einer Brustvergrößerung erhalten bleibt, hängt von mehreren Faktoren ab, unter anderem von der Operationstechnik, der Implantatlage und den individuellen anatomischen Voraussetzungen. Eine pauschale Aussage ist deshalb nicht möglich.
Die PRESERVÉ™-Methode verfolgt einen gewebeschonenden Ansatz. Dennoch kann auch bei schonenden Operationsverfahren nicht verbindlich zugesichert werden, dass die Stillfähigkeit in jedem Fall unverändert bleibt. Es gibt zahlreiche Faktoren, die eine Stillfähigkeit einschränken oder unmöglich machen, die nicht im Zusammenhang mit einer Brustoperation stehen, so dass eine Differenzierung im Einzelfall schwierig werden kann.
Wenn ein späterer Kinderwunsch für Sie eine wichtige Rolle spielt, sollten Sie dieses Thema im Beratungsgespräch unbedingt ansprechen. Dr. Edusei und Dr. Wolff berücksichtigen solche Fragen in der Behandlungsplanung sehr sorgfältig.
Bleibt das Gefühl in der Brust nach einer Brustvergrößerung mit der PRESERVÉ™-Methode erhalten?
Viele Patientinnen beschäftigt die Frage, ob sich das Gefühl in der Brust oder im Bereich der Brustwarzen nach einer Brustvergrößerung verändert. Grundsätzlich können Sensibilitätsveränderungen nach jeder Brustoperation auftreten, unabhängig von der gewählten Methode.
Die PRESERVÉ™-Methode ist darauf ausgelegt, das Gewebe möglichst schonend zu behandeln. Dennoch lässt sich nicht garantieren, dass das Empfinden unverändert bleibt. Sensibilitätsveränderungen können vorübergehend, in einzelnen Fällen auch länger anhaltend oder dauerhaft sein.
Welche Risiken und Komplikationsmöglichkeiten bei der Brustvergrößerung mit der PRESERVÉ™-Methode bestehen, erläutern Ihnen unsere Fachärztinnen der Praxisklinik Wolff & Edusei im persönlichen Aufklärungsgespräch.
Was ist eine Lucky-8-Naht – und warum ist die Naht nach der Brustvergrößerung mit der PRESERVÉ™-Methode oft für eine gewisse Zeit eingezogen?
Um die Unterbrustfalte zu fixieren und zu verstärken und so das Risiko eines Verrutschens des Implantates nach unten (Bottoming Out) zu reduzieren, ist es oft notwendig, eine spezielle Nahttechnik, die sogenannte Lucky-8-Naht (Lucky 8 Stitch), anzuwenden. Diese Naht wird in Form einer Acht gelegt und tief verankert. Sie führt anfangs zu einer eingezogenen Narbe und kann nach der Operation über einen gewissen Zeitraum Beschwerden bereiten. Durch einen präzisen Verschluss des Zugangs in der Unterbrustfalte kann die Implantattasche nach der Brustvergrößerung mit der PRESERVÉ™-Methode sorgfältig verschlossen werden.
Wie groß sind die Narben nach einer Brustvergrößerung mit der PRESERVÉ™-Methode?
Da die PRESERVÉ™-Methode mit einem kleinen operativen Zugang arbeitet, fällt auch die Narbe in der Regel eher kurz aus. Die exakte Länge hängt jedoch von verschiedenen Faktoren ab, insbesondere von der gewählten Implantatgröße, den anatomischen Voraussetzungen und der operativen Situation.
Wie sich eine Narbe entwickelt, ist zudem individuell unterschiedlich. Dabei spielen unter anderem Hautbeschaffenheit, persönliche Wundheilung und Narbenpflege eine wichtige Rolle.
In der Praxisklinik Wolff & Edusei begleiten die Fachärztinnen für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Dr. Andrea Wolff und Dr. Isabel Edusei, auch die Nachsorge und beraten Sie ausführlich dazu, wie die Heilung unterstützt und die Narbenentwicklung bestmöglich begleitet werden kann.
Wo verlaufen die Narben bei einer Brustvergrößerung mit der PRESERVÉ™-Methode?
Bei einer Brustvergrößerung mit der PRESERVÉ™-Methode erfolgt der Zugang über einen kleinen Schnitt in der Unterbrustfalte. Die genaue Lage richtet sich nach der individuellen Anatomie und der operativen Planung, z.B. bei vorbestehenden Asymmetrien der Brust.
In der Praxisklinik Wolff & Edusei wird die Schnittführung so gewählt, dass ein möglichst schonender Zugang zum Operationsgebiet geschaffen wird und die spätere Narbe in ihrer Lage gut in den natürlichen Verlauf der Brust integriert ist.
Wie die Narbenführung in Ihrem Fall aussehen würde, erläutern Ihnen Dr. Edusei oder Dr. Wolff im persönlichen Beratungsgespräch transparent und individuell.
Was versteht man unter dem „Tenting-Effekt“ (Zelteffekt) bei einer Brustvergrößerung mit der PRESERVÉ™-Methode?
Der sogenannte „Tenting-Effekt“ (Zelteffekt) beschreibt das optische Phänomen, bei dem das sichtbare relative Gewebevolumen nach einer deutlich größer wirkt, als das absolute Füllvolumen des Implantats vermuten lässt, da sich das aufgedehnte Gewebe wie eine Zelt über das Implantat spannt.
Die Implantate erscheinen um rund 25% größer als das reine Implantatvolumen und werden nicht durch den Brustmuskel komprimiert. Ein Brustvolumen mit einem Volumen von nur 200cc kann also in etwa schon wie ein 250cc Implantat wirken.
Hierdurch ist es möglich, auch schon mit im herkömmlichen Sinn sehr kleinen und leichten Implantaten, die einen hohen Tragekomfort ermöglichen und das Gewebe langfristig weniger belasten, einen sehr guten optischen Volumeneffekt zu erzielen. Dies empfinden besonders beruflich und sportlich aktive Frauen und Frauen mit kleinen Kindern, die einer Brustvergrößerung mit einem Fremdkörper eher skeptisch gegenüberstehen, als großen Vorteil der Motiva PRESERVÉ™-Methode.
Welche Implantatgrößen sind bei einer Brustvergrößerung mit der PRESERVÉ™-Methode möglich?
Welche Implantatgröße geeignet ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Sie hängt unter anderem von Ihrer Körperstatur, der vorhandenen Gewebedeckung, der Brustbasis und dem gewünschten Ergebnis ab. In der Praxis werden primär kleine bis mittlere Implantate verwendet. Das Limit liegt bei maximal 350 cc.
Auch bei der PRESERVÉ™-Methode gilt: Nicht jede Größe ist bei jeder anatomischen Ausgangssituation sinnvoll. Ziel ist nicht allein ein bestimmtes Volumen, sondern ein Ergebnis, das langfristig zur Brustform, zum Gewebe und zu den Proportionen des Körpers passt.
In der Praxisklinik Wolff & Edusei nehmen sich Dr. Isabel Edusei und Dr. Andrea Wolff Zeit, um gemeinsam mit Ihnen eine Implantatgröße zu wählen, die medizinisch sinnvoll und ästhetisch stimmig ist.
Welche Narkose wird bei einer Brustvergrößerung mit der PRESERVÉ™-Methode verwendet?
In der Praxisklinik Wolff & Edusei in Berlin wird die Brustvergrößerung mit der PRESERVÉ™-Methode in der Regel in Dämmerschlaf-Narkose durchgeführt. Abhängig von Vorerkrankungen und Patientenwunsch (z.B. Angststörung) ist die Operation auch in örtlicher Betäubung mit begleitendem, Monitoring oder in Vollnarkose möglich.
Das Brustgewebe wird vor dem Einbringen der Implantate mit einer wässrigen Lösung (sogenannte Tumeszenzlösung) infiltriert, die sowohl Stoffe zur Blutungsreduktion als auch örtliche Betäubungsmittel enthält, so dass die Operation grundsätzlich eher als schmerzarm eingestuft werden kann.
Eine Dämmerschlaf-Narkose ermöglicht in der Regel ein sehr angenehmes Operationserlebnis.
Die Preise für die jeweilige gewählte Begleitung durch unser Anästhesie-Team unterscheiden sich nicht voneinander.
Ist die PRESERVÉ™-Methode auch bei einer Brustvergrößerung mit kombinierter Bruststraffung möglich?
Ja, eine Kombination der PRESERVÉ™-Methode mit einer Bruststraffung ist möglich und hängt von der individuellen Brustform und vom Ausmaß eines möglichen Hautüberschusses ab. Nicht jede Brustvergrößerung mit Straffung eignet sich für dieselbe operative Vorgehensweise.
Wenn zusätzlich zur Vergrößerung eine deutliche Anhebung oder Neuformung der Brust erforderlich ist, muss im Einzelfall geprüft werden, welche Technik medizinisch und ästhetisch sinnvoll ist. Entscheidend sind immer Sicherheit, Gewebeschonung und ein Ergebnis, das zur jeweiligen Anatomie passt.
Welche Kombination in Ihrem Fall möglich ist, besprechen Dr. Wolff oder Dr. Edusei ausführlich mit Ihnen in der Praxisklinik Wolff & Edusei im Herzen Berlins.
Welche Risiken und möglichen Komplikationen sind mit der Methode des „inneren BHs“ verbunden?
Wenn ein Brustimplantat unter den Brustmuskel eingesetzt wird, ist der Eingriff in der Regel aufwendiger, und es besteht ein erhöhtes Blutungsrisiko aufgrund des Muskelgewebes. Die Schmerzen können nach dieser Brust-OP vorübergehend erhöht sein, da die Muskulatur durch das Implantat aufgedehnt wird.
Wird ein Brustimplantat mit einer Reduktion und/oder Straffung des Brustgewebes kombiniert, steigt die Komplikationsrate, insbesondere das Risiko von Implantatlagerinfektionen.
Da der „innere BH“ eine sogenannte lokale Lappenplastik darstellt, ist es auch möglich, dass Durchblutungsstörungen und Gewebsuntergang (Nekrose) auftreten.
Insgesamt ist das Operationsrisiko bei der Technik des „inneren BHs“ jedoch als eher gering einzuschätzen.
Wie unterscheidet sich der Kostenrahmen für eine Brustvergrößerung mit innerem BH im Vergleich zu anderen Brustvergrößerungsmethoden?
Die Brustvergrößerung mithilfe der „inneren BH“-Technik stellt in unserer Praxisklinik eine Standardmethode dar, die keine zusätzlichen Operationskosten mit sich bringt. Die Operationszeit kann sich verlängern. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass diese Technik nicht bei allen Patienten anwendbar oder sinnvoll ist.
Für wen eignet sich die Technik eines „inneren BHs“ bei einer Brustvergrößerung?
Brustvergrößerung?
Die Anwendung der „innerer BH“-Technik bei einer Brustvergrößerung ist besonders vorteilhaft für sehr schlanke Patienten, die generell weniger Haut- und Gewebedeckung haben. Zudem scheint diese Methode insgesamt mit einer statistisch geringeren Rate an Kapselfibrosen (Verdickung und Verhärtung des Gewebes um Brustimplantate) in Verbindung zu stehen.
Welche Vorteile bietet die Verwendung eines "inneren BHs" bei einer Brustvergrößerung?
Durch die Erstellung eines Implantatlagers, das von den vier Brustmuskeln umgeben ist, werden die Ränder des Brustimplantats, insbesondere bei sehr schlanken Patienten, weniger deutlich sichtbar und spürbar. Darüber hinaus reduziert sich das Risiko, dass das Implantat nach der Operation nach unten absackt, was als „Bottoming-Out“ bezeichnet wird.
Was ist eine "Brustvergrößerung mit innerem BH" und wie funktioniert sie?
Bei einer Brustvergrößerung mit einem „inneren BH“ kann man das Implantat entweder unter der Brustdrüse oder unter dem großen Brustmuskel platzieren. Wenn das Implantat unter den Muskel gelegt wird, fungieren die Brustmuskeln als eine Art „innerer BH“, der das Implantatlager umgibt und stützt.
Was versteht man unter einem „inneren BH“?
Der Begriff „innerer BH“ ist eine Marketing-Bezeichnung, die mehrere moderne Operationstechniken zusammenfasst. Die zugrunde liegende Idee besteht darin, dass die Chirurgin einen Teil des Brustgewebes dazu nutzt, ähnlich wie bei einem äußeren BH einen dauerhaft stützenden „inneren Büstenhalter“ aus körpereigenem Gewebe zu erschaffen.
Die Formung eines inneren BHs kann bei verschiedenen Eingriffen wie Brustvergrößerungen, Brustverkleinerungen und Bruststraffungen angewandt werden.
Welche Schnittführungen können bei einer Brustvergrößerung mit Implantaten zum Einsatz kommen?
Bei einer Brustvergrößerung mit Implantaten können unterschiedliche Zugangswege gewählt werden. Nicht jede Schnittführung ist bei jeder Patient*in geeignet und möglich.
Die aktuell am häufigsten angewandte Schnittführung ist die in die Unterbrustfalte (inframammär, submammär). Diese bietet eine sehr gute Übersicht des Operationssitus, insbesondere bei Revisionsoperationen, und ermöglicht eine weitestgehende Schonung des Brustdrüsengewebes während der Positionierung des Implantats in der Brust. Dies ist sowohl für den allgemeinen Heilungsprozess als auch für die spätere Stillfähigkeit der Brust vorteilhaft. Zudem kann der Schnitt idealerweise in der späteren Unterbrustfalte platziert werden, sodass die Narbe später kaum mehr sichtbar ist. Auch bei Frauen mit einem kleinen Brustwarzenhof ist diese Schnittart zur Brustvergrößerung meist empfehlenswert.
Darüber hinaus kann der Schnitt im Bereich der Brustwarze gesetzt werden (periareolär). Insbesondere bei einer vorliegenden Brustdeformität oder Schlauchbrust sowie bei einer nicht klar ersichtlichen Unterbrustfalte kann die periareoläre Schnittführung für eine Brustvergrößerung mit Implantaten sinnvoll sein. Der Schnitt wird hier halbkreisförmig und idealerweise exakt am Übergang zwischen Brustwarzenhof und Brusthaut gesetzt. Man kann die Brustwarze bei diesem Zugang auch ringförmig straffen und verkleinern.
Ist neben der Brustvergrößerung ebenfalls eine Bruststraffung geplant, kann das Implantat zudem idealerweise im Bereich der Schnittführung der gleichzeitigen Straffungsoperation eingebracht werden.
Des Weiteren gibt es die Möglichkeit des Achselhöhlenschnittes (axillär). Diese Schnittführung kommt in der Praxisklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie Wolff & Edusei aus verschiedenen Gründen nicht bei einer Brustvergrößerung mit Implantaten zum Einsatz, weshalb hier auch nicht weiter darauf eingegangen werden soll.
Brustvergrößerung - die ersten Tage danach…
Eine der am meisten durchgeführten Schönheitsoperationen ist die Brustvergrößerung. Die in der Praxisklinik Wolff & Edusei angewandten OP-Verfahren und genutzten Produkte entsprechen den höchsten und modernsten Standards. Da es sich bei einer Brust-OP einschließlich Anästhesie aber immer noch um einen chirurgischen Eingriff am Körper handelt, sollte nach einer Brustvergrößerung für ausreichend Erholungs- und Schonzeit gesorgt werden. Dies bedeutet auch, dass alle Bewegungen zunächst langsam und mit Bedacht auszuführen sind. Das heißt unter anderem, dass die Arme nicht über Schulterhöhe bewegt, der Rumpf wenig belastet und eine Schlafposition in Rückenlage gewählt werden sollte. Dennoch ist eine Frühmobilisation bereits am OP-Tag wichtig, auch sollte auf keinen Fall eine krampfhafte Schonhaltung eingenommen werden. Tägliches Duschen ist direkt nach einer Brust-OP ab Bauchhöhe möglich. Alle Bereiche über dem Bauch sind in Form einer „Katzenwäsche“ zu reinigen. Zudem ist nach einer Brustvergrößerung ein Kompressions-BH und gegebenenfalls ein Stuttgarter Gürtel zu tragen. Hierzu werden Sie unsere Fachärztinnen für Plastische und Ästhetische Chirurgie Dr. Andrea Wolff und Dr. Isabel Edusei aber in jedem Fall noch einmal persönlich und individuell beraten. Auch wenn keine dramatischen Schmerzen nach einer Brust-OP zu erwarten sind, wird das Schmerzempfinden doch immer sehr individuell wahrgenommen. Wir werden Ihnen daher in jedem Fall Schmerzmittel aushändigen, welches entsprechend eines aufgestellten Therapieplans einzunehmen ist.
Die erste Nachkontrolle erfolgt bereits am ersten Tag nach der Brust-OP. Hier wird auch der Verband erstmalig gewechselt. Weitere Kontrolltermine einschließlich des Verbandswechsels finden danach in regelmäßigen Abständen statt.
Ab wann ist eine Brustvergrößerung nach dem Abstillen möglich?
Schwangerschaft und Stillzeit sind mit großer Freude, aber auch bedeutenden Veränderungen des weiblichen Körpers verbunden. Bereits im ersten Trimester der Schwangerschaft nimmt die Größe der Brust in der Regel deutlich zu. Und schon ab der 22. SSW produziert die weibliche Brust Milch. Unmittelbar vor der Geburt steht dann alles im Zeichen des Stillens – die Brüste fühlen sich schwer an, können bis zum 1,5-Fachen ihrer ursprünglichen Größe gewachsen sein und auch die Brustwarzen sind zumeist größer und dunkler. Nach der Geburt fühlen sich die Brüste ebenfalls schwer und prall an. Trotz verbleibender Stillfähigkeit nehmen die Brüste dann ab etwa 6 Monate nach der Geburt deutlich an Fettgewebe ab. Nach dem Abstillen sollten mindestens 3 Monate bis zum Vorstellungstermin in unserer Praxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie dazwischenliegen, da erst dann die Brust die vorgeburtliche Größe erreicht hat. Die Durchführung der Brust-OP empfehlen wir nach frühestens 6 Monaten nach dem Abstillen, da dieser Prozess in der Regel mit hormonellen Umstellungen und weiteren Gewichtsveränderungen verbunden ist.
Ab wann ist eine Brustvergrößerung nach der Schwangerschaft möglich?
Im Laufe der Schwangerschaft, dem Wochenbett und ggf. der Stillzeit durchläuft die Brust verschiedene Stadien, nimmt an Volumen und Größe zu, dann wieder an Fettgewebe und Größe ab. Nach der Schwangerschaft und Stillzeit kann sich die Form und das Volumen der weiblichen Brust daher stark verändert haben und damit möglicherweise das Selbstbewusstsein sowie die Lebensqualität stark einschränken. Haben Sie sich für eine Brust-OP bzw. Brustvergrößerung entschieden, empfehlen wir eine Vorstellung in unserer Sprechstunde erst etwa ab 6 Monaten nach der Geburt. Für die eigentliche Brust-OP sollten mindestens 9 Monate nach der Entbindung Ihres Kindes vergangen sein. Auch sollten Sie zudem vollständig abgestillt haben, – siehe dazu auch die Frage „Ab wann ist eine Brustvergrößerung nach dem Abstillen möglich?“. Für ein optimales Ergebnis einer Brustvergrößerung ist zudem die Erreichung Ihres vorgeburtlichen Wohlfühlgewichts zum Zeitpunkt Ihrer Brust-OP von Vorteil.
Wie lange bin ich nach einer Brustvergrößerung krank?
Da es sich bei einer Brustvergrößerung in der Regel um eine sogenannte Schönheitsoperation und damit nicht um einen medizinisch indizierten Eingriff handelt, werden zumeist weder die Kosten dieser Brust-OP von der Krankenkasse übernommen noch ist eine nachfolgende Krankschreibung möglich. Wie bei jeder anderen OP auch benötigt Ihr Körper nach einer Brustvergrößerung dennoch eine ausreichende Regenerationszeit. Je nach beruflicher oder privater Belastung (z.B. bei kleinen Kindern in der Familie) sollten mindestens 2 Wochen absoluten Schonzeit eingeplant werden. Bei starker körperlicher Belastung (z.B. im Pflegebereich oder in der Gastronomie) ist eine deutlich längere Ausfallzeit einzuplanen, zumindest für spezielle Tätigkeiten. Gerne beraten unsere Fachärztinnen für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Dr. Andrea Wolff und Dr. Isabel Edusei, und die Praxismitarbeiter*innen Sie persönlich, welche Erholungszeit in Ihrem individuellen Fall ratsam ist.
Muss nach einer Brustvergrößerung ein Brustgurt getragen werden?
In bestimmten Fällen einer Brust-OP kann ein Brustgurt, ein sogenannter „Stuttgarter Gürtel“, den Wundheilungsprozess unterstützen. Beim Stuttgarter Gürtel handelt es sich um ein elastisches, aber stabilisierendes Band, welches um den Brustkorb gelegt und im Gegensatz zu einem herkömmlichen BH im Bereich der oberen Brustpole getragen wird. Nach einer Brustvergrößerung mit Implantaten kann der Stuttgarter Gürtel dazu beitragen, dass die Implantate so im Implantatlager gehalten werden und sich nicht verdrehen oder nach oben verrutschen. Zudem kann der Brustgurt durch seine komprimierende Wirkung schmerzlindernd wirken. Etwa 6 Wochen nach einer Brust-OP kann der Brustgurt in der Regel abgelegt werden.
Wie lange muss ich mich nach einer Brustvergrößerung schonen?
Wie nach jedem anderen operativen Eingriff auch benötigt Ihr Körper nach einer Brustvergrößerung eine gewisse Schonzeit, damit die Wunden verheilen können und ein optimales Ergebnis erzielt werden kann. Da es sich bei einer Brust-OP oft um eine sogenannte Schönheitsoperation handelt, diese also nicht medizinisch indiziert ist, besteht kein Anspruch auf eine Krankschreibung über die Krankenkasse. Eine Urlaubszeit von mindestens 2 Wochen nach der Brust-OP sind daher einzuplanen. Insgesamt sollten Sie sich in den ersten 6-12 Wochen nach einer Brustvergrößerung mit Eigenfett und vor allem nach einer Brustvergrößerung mit Implantaten schonen und auf körperlich anspruchsvolle Arbeit und schweres Heben verzichten. 6 Wochen nach dem operativen Eingriff beginnt eine 6-wöchige Aufbauphase, in der Ihr Körper schon etwas mehr beansprucht werden kann und die Ergebnisse der Brust-OP ersichtlich werden. Etwa 3 Monate nach einer Brustvergrößerung mit Implantaten oder Eigenfett sollte das Areal so weit im Heilungsprozess fortgeschritten sein, dass eine Vollbelastung wieder möglich ist. Selbstverständlich handelt es sich hierbei stets um durchschnittliche Zeitangaben. Unsere Fachärztinnen für Plastische und Ästhetische Chirurgie und unser Praxisteam beraten Sie hierzu gerne individuell und stehen Ihnen jederzeit für Fragen zur Seite.
Wie lange sollte ich nach einer Brustvergrößerung keinen Sport treiben?
Nach einer operativen Brustvergrößerung benötigt der Körper genügend Zeit, damit die innere und äußere Wundheilung optimal verlaufen kann. So sollte in den ersten 3 Wochen nach einer Brust-OP unbedingt eine Sportpause eingelegt werden. Nach Rücksprache mit unseren Fachärztinnen für Plastische und Ästhetische Chirurgie sind nach 3 Wochen leichte Beinübungen ohne Erschütterungen oder Anspannung der Rumpfmuskulatur möglich. Zudem ist es generell empfehlenswert, sich in den ersten 6 Wochen nach einer Brust-OP körperlich zu schonen und keine schweren Lasten anzuheben, um den Wundheilungsprozess nicht zu stören und möglicherweise das OP-Ergebnis negativ zu beeinflussen. Nach etwa 6 Wochen beginnt eine Aufbauphase mit leichtem Training, das man symptomgesteuert schrittweise in der Belastung steigern kann. Etwa 8 Wochen nach einer Brustvergrößerung ist auch Schwimmen zumeist wieder ok sowie Jogging ab ca. 10 Wochen. 3 Monate nach einer Brustvergrößerung sollte der Heilungsprozess so weit fortgeschritten sein, dass der Körper in der Regel wieder vollbelastbar ist. Nun sind auch wieder körperlich sehr anstrengende Sportarten wie Hanteltraining, Klettern, Rudern oder Boxen möglich. In jedem Fall sollte bei jeder Sportart ein gut sitzender und stützender Sport-BH getragen werden. Selbstverständlich beraten unsere Fachärztinnen für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Dr. Andrea Wolff und Dr. Isabel Edusei, und das Praxisteam Sie stets persönlich und individuell zum Behandlungs- und Genesungsverlauf Ihrer Brust-OP.
Warum darf ich nach einer Brustvergrößerung nicht schwer heben?
Nach einer Brust-OP ist auf das Heben schwerer Lasten für ca. 12 Wochen zu verzichten, um den Heilungsprozess nicht zu stören. Auch können ruckartige und falsche Bewegungen unter Umständen schmerzhafte Verletzungen und Komplikationen wie Wundheilungsstörungen oder Störungen der Narbenbildung verursachen. Nach einer Brustvergrößerung mit Implantaten könnte schweres Heben und die damit verbundene Anspannung der Rumpfmuskulatur zudem dazu führen, dass sich das eingebrachte Brustimplantat verschiebt und so das OP-Ergebnis dauerhaft negativ beeinflusst wird.
Welcher BH kann nach einer Brustvergrößerung mit Eigenfett getragen werden?
Nach einer Brustvergrößerung mit Eigenfett ist ein gut sitzender, leicht stützender und nicht drückender BH zu empfehlen. So kann der Heilungsprozess des Brustgewebes und das Anwachsen des transplantierten Fettgewebes optimal unterstützt werden, ganz ohne Druck auszuüben und die Durchblutung des Areals durch einschnürende BHs zu stören. Auf das Tragen eines Sport-BHs, Bügel-BHs oder Kompressions-BHs sollte daher in den ersten 6 Wochen nach einer Brustvergrößerung mit Eigenfett verzichtet werden.
Alternativ zu einem BH kann Ihre Operateurin direkt nach der Brustvergrößerung mit Eigenfett auch ein Pflastertapeverband anlegen, welcher dann in regelmäßigen Abständen gewechselt wird. Diese können auch während des Duschens am Körper verbleiben.