FAQ Brustimplantate:
Hier erhalten Sie Antworten
auf die häufigsten Fragen

Welche Vorteile kann eine Brustvergrößerung mit der PRESERVÉ™-Methode und MOTIVA Implantaten bieten?

Die Kombination aus der PRESERVÉ™-Methode und modernen MOTIVA Ergonomix® 2 Implantaten ermöglicht eine möglichst gewebeschonende Brustvergrößerung mit dem Ziel eines natürlich wirkenden Ergebnisses.
Zu den möglichen Vorteilen zählen:
• Schonung der Gewebestruktur und möglichst weitgehender Erhalt der natürlichen Bruststabilität
• Schonung der Brustmuskulatur
• Kleine Operationsnarben durch einen begrenzten chirurgischen Zugang
• Möglicherweise geringere Schmerzen und Beschwerden nach dem Eingriff
• Vergleichsweise kurze Erholungszeit, je nach individuellem Heilungsverlauf
• Optisch größerer Volumeneffekt auch mit kleineren Implantaten
• Natürlich wirkende Brustform und möglichst weiches Tastgefühl

Was macht MOTIVA Ergonomix® 2 Implantate bei einer Brustvergrößerung so besonders?

MOTIVA Ergonomix® 2 Implantate zeichnen sich durch ihr weiches, biokompatibles Gel und ihre elastische Hülle aus. Sie können sich den Körperbewegungen anpassen. Im Liegen wirken sie runder, im Stehen nehmen sie eine tropfenförmige, anatomische Form an, die der natürlichen Brustform ähnelt.
Die spezielle SmoothSilk®-Oberfläche ist auf eine gute Verträglichkeit mit dem umliegenden Gewebe ausgerichtet und soll dazu beitragen, das Risiko einer Kapselfibrose zu reduzieren. In Verbindung mit der gewebeschonenden PRESERVÉ™-Methode kann die Brustvergrößerung durch unsere Fachärztinnen für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Dr. med. Andrea Wolff und Dr. med. Isabel Edusei, besonders präzise und über einen kleinen operativen Zugang erfolgen.

Wann sieht man das endgültige Ergebnis der Brustvergrößerung mit MOTIVA Implantaten?

Das erste Ergebnis ist in der Regel bereits kurz nach der Operation sichtbar. Das weitere ästhetische Ergebnis entwickelt sich im Verlauf der Heilungsphase, wenn die Schwellungen allmählich abklingen und sich das Gewebe an die Implantate anpasst. Eine Senkung der Implantate ist abhängig von individuellen Voraussetzungen und Alterungsprozessen noch bis zu zwei Jahre nach der Brustvergrößerung mit MOTIVA Ergonomix® 2 Implantaten möglich.

Was kostet eine Brustvergrößerung mit MOTIVA® Implantaten und der PRESERVÉ™-Methode in Berlin?

Die Kosten einer Brustvergrößerung mit der PRESERVÉ™-Methode hängen von verschiedenen Faktoren ab, unter anderem von Ihrer individuellen Ausgangssituation, dem operativen Aufwand, der Implantatwahl und dem geplanten Behandlungsumfang. Eine pauschale Preisangabe ist daher nicht sinnvoll.

Im persönlichen Beratungsgespräch in der Praxisklinik Wolff & Edusei in Berlin erhalten Sie eine transparente Einschätzung der zu erwartenden Kosten sowie eine klare Übersicht der enthaltenen Leistungen.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, eine medizinische Behandlung über externe Finanzdienstleister in Raten zu finanzieren. Gerne besprechen Dr. Andrea Wolff und Dr. Isabel Edusei mit Ihnen bereits im Erstgespräch, welche Optionen für Sie infrage kommen.

Sind Kontrolluntersuchungen nach einer Brustvergrößerung mit MOTIVA® Implantaten langfristig sinnvoll?

Ja, auch über die erste Heilungsphase hinaus sind regelmäßige Kontrollen sinnvoll. Brustimplantate sollten langfristig ärztlich begleitet werden, um Veränderungen frühzeitig einordnen zu können.

Dabei geht es nicht nur um das Implantat selbst, sondern auch um das umliegende Gewebe, die Brustform und mögliche individuelle Beschwerden im Verlauf. Welche Abstände für Kontrolluntersuchungen sinnvoll sind, hängt von Ihrer persönlichen Situation ab.

In der Praxisklinik Wolff & Edusei verstehen wir Nachsorge deshalb nicht nur als kurzfristige Wundkontrolle, sondern als verantwortungsvolle fachärztliche Begleitung über den Eingriff hinaus.

Wie lange halten MOTIVA® Brustimplantate?

Brustimplantate sind hochwertige Medizinprodukte, dennoch gelten sie nicht automatisch als lebenslang unverändert. Wie lange Implantate im Körper verbleiben können, hängt von verschiedenen Faktoren ab, unter anderem vom Implantatzustand, von individuellen Veränderungen des Gewebes und von anderen Einflussfaktoren im Verlauf.

Ein routinemäßiger Austausch nach einer festen Jahreszahl ist nicht bei jeder Patientin erforderlich. Wir können heute noch nicht in die Zukunft schauen, wie die durchschnittliche Implantatwechselrate in der Zukunft aussehen wird. Entscheidend ist vielmehr die regelmäßige ärztliche Kontrolle und die individuelle klinische Situation.

Wir empfehlen Ihnen, die Implantate nach Ihrer Operation bei der Firma Establishment Labs (Hersteller der bekannten Motiva® Implants) registrieren zu lassen. Die Registrierung stellt sicher, dass Ihre Implantate echt sind, und schaltet die Garantieprogramme frei. Die Registrierung ist komplett kostenlos, muss jedoch innerhalb von 90 Tagen nach Ihrer Operation abgeschlossen werden, damit der erweiterte Garantieschutz gültig ist.

Sie finden alle erforderlichen Daten auf der Motiva-ID-Card (Patientenausweis), die Sie nach der OP von der Praxisklinik Wolff & Edusei erhalten.

  • Seriennummer (SN): Eine eindeutige 10-stellige Nummer (Format: 00000000-00) für jedes Implantat.
  • Validierungscode (VC): Ein dazugehöriger Code auf der Karte.
  • Alternativ bei Modellen mit Mikrochip (Qid®-Technologie): Die elektronische Seriennummer (ESN).

In der Praxisklinik Wolff & Edusei informieren Dr. Isabel Edusei und Dr. Andrea Wolff Sie ausführlich darüber, welche Nachsorge langfristig sinnvoll ist und wann ein Implantatwechsel medizinisch erwogen werden sollte.

Können sich MOTIVA® Implantate nach einer Brustvergrößerung verschieben?

Wie bei jeder Brustvergrößerung kann auch bei einer Operation mit MOTIVA® Implantaten eine Veränderung der Implantatlage grundsätzlich nicht vollständig ausgeschlossen werden. Das Risiko hängt unter anderem von der gewählten Technik, der Gewebequalität, dem Heilungsverlauf und dem Verhalten in der Nachsorge ab.

Die PRESERVÉ™-Methode verfolgt einen schonenden und präzisen Ansatz bei der Vorbereitung des Implantatlagers. Dennoch lässt sich die langfristige Stabilität nicht pauschal garantieren. Deshalb sind eine sorgfältige Operationsplanung, das Einhalten der Nachsorgeempfehlungen und regelmäßige Kontrollen besonders wichtig.

Motiva Ergonomix2® Implantate können sich bis zu zwei Jahre nach der Operation noch senken.

Welche Faktoren in Ihrem individuellen Fall eine Rolle spielen, erläutern Ihnen Dr. Wolff oder Dr. Edusei im persönlichen Gespräch.

Wann ist nach einer Brustvergrößerung mit MOTIVA® Implantaten wieder ein BH mit Bügel möglich?

Ein Bügel-BH sollte nach einer Brustvergrößerung zunächst nicht getragen werden, damit das Gewebe ungestört heilen kann und keine zusätzliche Druckbelastung entsteht. Stattdessen wird für etwa sechs Wochen ein spezieller Kompressions-BH getragen, der die Brust stabilisiert und die Heilung unterstützt.

Wann ein Wechsel zu einem BH mit Bügel sinnvoll ist, besprechen Sie gemeinsam mit den Fachärztinnen für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Dr. Andrea Wolff und Dr. Isabel Edusei, im Rahmen der Nachsorge in der Praxisklinik Wolff & Edusei.

Wie lange sollte ein Kompressions-BH nach einer Brustvergrößerung mit MOTIVA® Implantaten und der PRESERVÉ™-Methode getragen werden?

Nach einer Brustvergrößerung mit der PRESERVÉ™-Methode wird für etwa sechs Wochen ein speziell angepasster Kompressions-BH getragen. Er unterstützt die Brust in der frühen Heilungsphase, stabilisiert die Implantatlage und trägt dazu bei, dass sich das Gewebe in Ruhe an die neue Form anpassen kann.

Dr. Isabel Edusei und Dr. Andrea Wolff und besprechen mit Ihnen im Rahmen der Nachsorge, worauf Sie in dieser Zeit achten sollten, und wann ein schrittweiser Wechsel auf andere BH-Formen sinnvoll ist.

Wann darf ich nach einer Brustvergrößerung mit MOTIVA® Implantaten und der PRESERVÉ™-Methode wieder in die Sonne oder ins Solarium?

In den ersten 3 Monaten nach einer Brustvergrößerung sollte intensive UV-Strahlung möglichst vermieden werden. Dazu zählen sowohl direkte Sonneneinstrahlung als auch Solarium-Besuche.

Frisches Narbengewebe reagiert besonders empfindlich auf UV-Strahlung. Es kann zu dauerhaften Verfärbungen kommen, die sich später nur schwer korrigieren lassen. Wärme kann den Heilungsprozess beeinflussen und Schwellungen verstärken. Auch nach 3 Monaten sollte der Narbenbereich konsequent mit einem hohen Lichtschutzfaktor geschützt werden.

Wann darf ich nach einer Brustvergrößerung mit MOTIVA® Implantaten und der PRESERVÉ™-Methode wieder duschen, baden oder in die Sauna gehen?

Ob und wann Duschen nach der Operation möglich ist, hängt vom individuellen Heilungsverlauf und vom Zustand der Wunden ab. In vielen Fällen ist vorsichtiges Duschen nach ärztlicher Freigabe bereits nach kurzer Zeit (ca. fünf Tagen) wieder möglich. Wichtig ist, dass die frischen Wundbereiche geschützt und die Nachsorgehinweise eingehalten werden.

Auf Baden, Sauna, Dampfbad oder Schwimmbad sollte in den ersten 3 Monaten nach der Brustvergrößerung verzichtet werden. Wärme und Feuchtigkeit können die Wundheilung beeinflussen und Schwellungen begünstigen.

Ist Stillen nach einer Brustvergrößerung mit MOTIVA® Implantaten und der PRESERVÉ™-Methode möglich?

Grundsätzlich ist das Stillen nach einer Brustvergrößerung mit MOTIVA® Implantaten und der PRESERVÉ™-Methode möglich. Ob die Stillfähigkeit nach einer Brustvergrößerung erhalten bleibt, hängt von mehreren Faktoren ab, unter anderem von der Operationstechnik, der Implantatlage und den individuellen anatomischen Voraussetzungen. Eine pauschale Aussage ist deshalb nicht möglich.

Die PRESERVÉ™-Methode verfolgt einen gewebeschonenden Ansatz. Dennoch kann auch bei schonenden Operationsverfahren nicht verbindlich zugesichert werden, dass die Stillfähigkeit in jedem Fall unverändert bleibt. Es gibt zahlreiche Faktoren, die eine Stillfähigkeit einschränken oder unmöglich machen, die nicht im Zusammenhang mit einer Brustoperation stehen, so dass eine Differenzierung im Einzelfall schwierig werden kann.

Wenn ein späterer Kinderwunsch für Sie eine wichtige Rolle spielt, sollten Sie dieses Thema im Beratungsgespräch unbedingt ansprechen. Dr. Edusei und Dr. Wolff berücksichtigen solche Fragen in der Behandlungsplanung sehr sorgfältig.

Welche Implantatgrößen sind bei einer Brustvergrößerung mit der PRESERVÉ™-Methode möglich?

Welche Implantatgröße geeignet ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Sie hängt unter anderem von Ihrer Körperstatur, der vorhandenen Gewebedeckung, der Brustbasis und dem gewünschten Ergebnis ab. In der Praxis werden primär kleine bis mittlere Implantate verwendet. Das Limit liegt bei maximal 350 cc.

Auch bei der PRESERVÉ™-Methode gilt: Nicht jede Größe ist bei jeder anatomischen Ausgangssituation sinnvoll. Ziel ist nicht allein ein bestimmtes Volumen, sondern ein Ergebnis, das langfristig zur Brustform, zum Gewebe und zu den Proportionen des Körpers passt.

In der Praxisklinik Wolff & Edusei nehmen sich Dr. Isabel Edusei und Dr. Andrea Wolff Zeit, um gemeinsam mit Ihnen eine Implantatgröße zu wählen, die medizinisch sinnvoll und ästhetisch stimmig ist.

Worum geht es beim Brustimplantateregister und seiner Erfassung?

Das Brustimplantateregister basiert auf dem Implantateregistergesetz (IRegG), welches vom Bundesministerium für Gesundheit ins Leben gerufen wurde und am 1. Januar 2020 in Kraft getreten ist. Im Juli 2024 hat die Meldung von Brustimplantaten durch Gesundheitseinrichtungen begonnen. Durch das Implantateregister Deutschland (IRD) sollen Patienten die Möglichkeit erhalten, sich über die Sicherheit und Qualität von Brustimplantaten sowie die medizinische Versorgung mit Implantaten zu informieren. Das Register zielt darauf ab, die allgemeine Informationsbereitstellung zu verbessern und eine transparente Datenbank bereitzustellen.

Was versteht man unter „Waterfall Deformity“?

Die „Waterfall Deformity“ ist eine potenzielle Komplikation, die nach einer Brustvergrößerung mit Brustimplantaten, auch in Kombination mit einer Bruststraffung, auftreten kann. Bei dieser Deformität rutscht erschlafftes Brustgewebe über das fest sitzende Brustimplantat ab, wodurch die Brustwarze nach unten hängt. Der Name leitet sich von der Seitenansicht ab, die einem Wasserfall ähnelt. Die Ursache liegt zumeist im erschlafften Bindegewebe, und die „Waterfall Deformity“ kann sowohl unmittelbar nach einer Brustvergrößerung mit Implantaten auftreten als auch noch Jahre danach. Die Prävention beginnt mit der richtigen Wahl der Operationstechnik, wie zum Beispiel der Positionierung des Implantats oder der Kombination von Brustvergrößerung mit Bruststraffung oder der Anwendung der Technik des „inneren BH“. Auch die Auswahl des richtigen Implantats hinsichtlich Form, Volumen und Material spielt eine entscheidende Rolle.
Unsere erfahrenen Fachärztinnen, Dr. Andrea Wolff und Dr. Isabel Edusei, stehen Ihnen mit individueller und kompetenter Beratung zur Seite, um ein Auftreten dieser möglichen ästhetischen Komplikation zu minimieren. Liegt eine „Waterfall Deformity“ vor, beraten unsere Fachärztinnen für Plastische und Ästhetische Chirurgie Sie gerne ausführlich zu den verschiedenen Möglichkeiten einer Korrektur.

Was versteht man unter „Bottoming Out“?

„Bottoming Out“ ist eine mögliche Komplikation nach einer Brustvergrößerung mit Implantaten, bei der das Brustimplantat schwerkraftbedingt nach unten verrutscht. Diese Problematik zeigt sich durch das Verschwinden der Unterbrustfalte bzw. die Abwärtsbewegung des Implantates, wodurch der Brustwarzenhof oft nach oben schaut. Wenn die Narbe in die Unterbrustfalte gelegt wurde, wandert sie optisch nach oben. Ein „Bottoming Out“ kann durch Materialverschleiß, insbesondere bei älteren Kochsalz- oder Silikonimplantaten, entstehen. Auch die Wahl zu großer und zu schwerer Implantate oder zu tief und groß angelegter Implantattaschen können dazu beitragen. Das Implantat heilt dann nicht fest in seinem Implantatlager ein. Daher ist eine kompetente Beratung durch einen Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie im Vorfeld der Brust-OP von großer Bedeutung, um die Risiken für die Entstehung eines „Bottoming Out“ zu minimieren und das Brustimplantat entsprechend den körperlichen Voraussetzungen auszuwählen. Wenn ein „Bottoming Out“ festgestellt wird, ist eine Korrektur in der Regel nur durch eine erneute Brust-OP mit der Wahl leichterer oder kleinerer Implantate und/oder eine Erweiterung der Implantattasche nach oben innen und Fixierung nach unten seitlich möglich.

Was versteht man unter „Rippling“?

„Rippling“ ist eine ästhetische Komplikation nach einer Brustvergrößerung mit Implantat und tritt auf, wenn sich die Implantatoberfläche als sichtbare, wellenförmige Struktur unter der Haut abzeichnet. Die Wahrscheinlichkeit, dass „Rippling“ auftritt, ist größer, wenn die Implantate direkt unter die Brustdrüse gelegt werden. Insbesondere im Dekolleté wird das Brustimplantat dann durch einen zarten Haut-Weichteilmantel nicht ausreichend abgedeckt – zum Beispiel bei dünnen Patienten oder nach Brustentfernungen (Mastektomien) bei Brustkrebs. Durch eine Lage des Implantats unter den Brustmuskel kann diese optische Komplikation meistens verhindert werden. Die Korrektur von „Rippling“ erfordert in der Regel die erneute Durchführung einer Brustoperation. Entweder kann man dann zum Beispiel das Brustimplantat in ein neues Implantatlager unter den Muskel verlegen oder auch autologes Eigenfett („Lipofilling“) transplantieren, um die Weichteilabdeckung zu verbessern.
Unsere Fachärztinnen für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Dr. Andrea Wolff und Dr. Isabel Edusei, beraten Sie gerne persönlich zu Ihren Möglichkeiten, falls Sie befürchten, dass bei Ihnen ein „Rippling“ vorliegt.

Welches Brustimplantat ist für mich am besten geeignet?

Die Entscheidung für das passende Brustimplantat hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu zählen persönliche Wünsche und Vorstellungen ebenso wie körperliche Voraussetzungen, beispielsweise die natürliche Körbchengröße, der Körperbau und die „Vorbelastung“der Haut durch Ereignisse wie Schwangerschaft, Stillzeit oder Gewichtsschwankungen. Unsere Fachärztinnen für Plastische und Ästhetische Chirurgie nehmen sich gerne ausführlich Zeit, um Sie darüber zu beraten, welches Brustimplantat mit welcher Form und welchem Volumen in Ihrem individuellen Fall in Betracht kommen könnte. Im Zweitgespräch simulieren wir in der Operationsvorbereitung verschiedene Implantatgrößen mithilfe eines Implantatekoffers, sodass Sie eine bessere Vorstellung davon bekommen, wie Ihre Brust nach einer Brustvergrößerung im BH und unter der Kleidung aussehen könnte. Sie haben außerdem die Möglichkeit, echte Implantate in die Hand zu nehmen und ein Gefühl dafür zu entwickeln, welches Implantat Ihnen am angenehmsten wäre.
In unserer Praxisklinik verfolgen wir stets ein ästhetisches Zielbild mit natürlichen Ergebnissen, damit Sie sich rundum wohlfühlen können.

Worin unterscheiden sich Brustimplantate?

Es gibt unterschiedliche Arten von Brustimplantaten, die sich in Bezug auf Volumen, Form und Material unterscheiden. Anatomische Implantate haben eine Tropfenform, die der natürlichen Brustform nachempfunden ist und das Hauptvolumen auf den unteren Teil der Brust konzentriert. Man unterscheidet anatomische Implantate mit runder und ovaler Basis. Runde Implantate dagegen haben eine runde Basis und ihre höchste Projektion im Zentrum des Implantats. Sie können für Patienten geeignet sein, die eine gleichmäßigere Fülle und mehr Volumen im oberen Bereich der Brust wünschen.
Das Volumen der Brustimplantate wird in Kubikzentimetern gemessen.
Auch die Maße des Implantats, nämlich Höhe, Breite und Projektion, sind entscheidend für das Ergebnis der Brust-OP. Die Höhe definiert den vertikalen Abstand von der Basis bis zur Spitze, während die Breite den horizontalen Durchmesser beschreibt. Die Projektion gibt an, wie stark das Implantat sich nach vorne ausrichtet, also von der Brustwand absteht.
Die Auswahl des passenden Brustimplantats ist immer abhängig von ästhetischen Wünschen und körperlichen Voraussetzungen des Patienten. Für die Praxisklinik Wolff&Edusei ist das natürliche Erscheinungsbild einer Brust ein Idealbild.
Unsere Fachärztinnen für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Frau Dr. Andrea Wolff und Frau Dr. Isabel Edusei, beraten hierzu individuell und ausführlich.

Haben alle Brustimplantate denselben Preis?

Durch spezielle Formen und Materialien können sich die Preise der Brustimplantate unterscheiden, über die wir Sie im Vorbereitungsgespräch informieren.

Welche Brustimplantate verwenden wir?

Wir, die Praxisklinik Wolff&Edusei, bieten eine breite Palette von Brustimplantaten etablierter Hersteller für unsere plastisch ästhetischen und rekonstruktiven Aufbauplastiken der Brust an, die anerkannten Qualitätsstandards entsprechen und sorgfältig von uns ausgewählt wurden, um den individuellen anatomischen Voraussetzungen und Wünschen unserer Patientinnen gerecht zu werden. Ein Brustimplantat sollte möglichst sicher und haltbar sein und darüber hinaus einen hohen Tragekomfort gewährleisten sowie ästhetisch stimmig wirken. Der Einsatz der Brustimplantate wird im Implantateregister Deutschland (IRG) des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) dokumentiert, in welchem bundesweit implantatbezogene Maßnahmen erfasst werden, um die Sicherheit und Qualität von Implantaten und die medizinische Versorgung mit Implantaten zu verbessern und so die Patientensicherheit zu erhöhen. Wichtig ist uns, die Struktur des Brustgewebes langfristig zu erhalten oder nach bereits erfolgten Brusteingriffen bestmöglich wiederherzustellen. Ein harmonisches und möglichst natürlich wirkendes Erscheinungsbild durch Brustimplantate, welche die anatomischen Grenzen des Brustkorbs respektieren , ist dabei ein wesentliches Behandlungsziel. Es kommt für ein gutes Ergebnis nicht so sehr auf das absolute Volumen des Brustimplantates an, sondern auf seine Maße wie Höhe, Breite, Basis (z.B. rund oder oval) und Projektion (z.B. niedriges, mittleres oder hohes Profil), die individuell abgestimmt sein müssen. Brustimplantate haben sehr ausdifferenzierte Formen (z.B. rund oder tropfenförmig), Oberflächen (z.B. texturiert, glatt oder Mikro-Polyurethan), Füllungen (z.B. medizinisches Silikon, das für die Langzeitimplantation zugelassen ist) und weitere Materialeigenschaften. Auch die Wahl des Implantatlagers – über dem Muskel (= subglandulär, also unter der Brustdrüse), unter der muskelbedeckenden Faszie (= subfaszial) oder unter dem Muskel (= submuskulär) – kann sich unterscheiden. Ebenso der Zugangsweg, z.B. über die Brustwarze oder in der Unterbrustfalte. Einen transaxillären Zugang, d.h. mit Schnitt in der Achselhöhle, führen wir aus verschiedenen Gründen nicht durch. Eine Besonderheit in unserem Implantatsortiment stellen die B-Lite®-Implantate (sogenannte Leichtimplantate) dar. Diese enthalten in das Silikongel eingebettete Mikrosphären, wodurch das Gesamtgewicht im Vergleich zu konventionellen Silikonimplantaten reduziert ist. Sie weisen dennoch eine hohe Widerstandsfähigkeit auf. Ob diese Implantatform im Einzelfall geeignet ist, wird individuell im Rahmen des Beratungsgesprächs geprüft. Darüber hinaus verwenden wir runde Brustimplantate, deren Aufbau darauf ausgerichtet ist, sich möglichst harmonisch in das vorhandene Gewebe einzufügen. Diese Implantate können – abhängig von der individuellen anatomischen Situation – auch im Rahmen gewebeschonender Operationsverfahren (siehe dazu auch Brustvergrößerung mit MOTIVA® & der PRESERVÉ™-Methode) eingesetzt werden, da sie formstabil und zugleich anpassungsfähig sind. Nicht jedes Brustimplantat ist jedoch für jede Frau gleichermaßen geeignet. Gerne beraten wir Sie ausführlich zu den verschiedenen Implantatmodellen in einem persönlichen Gespräch in unserer Facharztpraxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie in Berlin. Sie haben nicht nur die Möglichkeit, sich in unserer Praxisklinik verschiedene Implantate anzuschauen, sondern auch, sie einmal in die Hand zu nehmen, um ein Gefühl für die Haptik zu bekommen, und die Implantate sogar einmal in ihren BH einzulegen.

Halten Brustimplantate lebenslang?

Brustimplantate haben in der Regel eine begrenzte Lebensdauer, obwohl die Implantate der neueren Generation aus hochwertigen Materalien in der Theorie so konzipiert sind, dass sie ewig halten könnten. Wie lange die heute verwendeten Implantate der einzelnen Hersteller individuell halten, können wir nicht mit Sicherheit sagen.
Erst ab Mitte 2024 werden alle relevanten Daten im bundesweiten Implantateregister erfasst.
Gründe für den Austausch von Brustimplantaten können Verschleiß, Rupturen (Implantate könnten platzen oder lecken), körperliche Veränderungen bedingt durch z.B. Gewichtsveränderungen, Schwangerschaft oder natürliche Alterungserscheinungen sowie Komplikationen wie Kapselfibrose oder Unzufriedenheit mit Form und Größe sein. Zusätzlich könnten technologische Fortschritte in der Implantatentwicklung Anreize für Patienten schaffen, ihre bestehenden Implantate in einer erneuten Brust-OP gegen modernere, verbesserte Modelle auszutauschen.
In jedem Falle sind regelmäßige ärztliche Untersuchungen wichtig, um den Zustand der Implantate zu überwachen und gegebenenfalls Maßnahmen zu ergreifen.

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